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Das war 2016: WDR zeigt NRW-Jahresrückblick am 2. Dezember

Köln (ots) -

2016 war ein aufwühlendes Jahr für Nordrhein-Westfalen: Heftige 
Diskussionen um Sicherheit und Werte bewegten das Land seit den 
sexuellen Übergriffen am Kölner Hauptbahnhof. Wetterkapriolen sorgten
für Überschwemmungen und abgesagte Karnevalszüge. 19 NRW-Sportler 
holten Gold bei den Olympischen Spielen und das Land feierte 70. 
Geburtstag. 
Das alles und viel mehr zeigt "Der große NRW-Jahresrückblick: Das war
2016". Zu sehen ist die Dokumentation am Freitag, 2. Dezember 2016, 
von 20.15 bis 21 Uhr im WDR Fernsehen sowie bereits ab 6 Uhr und für 
ein Jahr lang in der WDR-Mediathek: www.wdr.de/mediathek.

Filmemacher Lothar Schröder beginnt die Dokumentation mit den 
Ereignissen rund um die Silvesternacht, die dem Kölner 
Polizeipräsidenten seinen Job und der Stadt ihr freundlich-fröhliches
Image raubten. Eine überforderte Polizei konnte nicht verhindern, 
dass Frauen vor dem Kölner Hauptbahnhof Opfer von sexueller Gewalt 
und Diebstählen wurden. Die ersten Tage wurde die Öffentlichkeit 
nicht informiert, aber mehr als 1000 Anzeigen ließen sich nicht 
leugnen.
Die meisten Tatverdächtigen kamen aus Nordafrika. Die 
Willkommenskultur im Land hatte damit einen Riss bekommen.

Den Karneval im Land beherrschten die Sturmwarnungen der 
Wetterpropheten: Düsseldorf sagte wie viele andere Städte seinen Zug 
ab. Köln sagte lieber den Sturm ab und ließ den Rosenmontagszug 
abgespeckt rollen. Überhaupt bestimmte das Wetter die 
nordrhein-westfälischen Schlagzeilen: erst das lange Warten auf den 
Schnee bis Mitte Januar, dann das Warten auf das Ende des Winters bis
Anfang Mai. Der Sommer startete im Juni - mit Unwetter, Dauerregen 
und Hochwasser  - und endete Ende September mit Rekordhitze. 

Eine Welle der Anteilnahme löste der Tod des 17-jährigen Niklas aus: 
Der Junge war auf dem Heimweg in Bonn von Jugendlichen attackiert 
worden und starb eine Woche später im Krankenhaus. Die FDP verlor mit
Hans-Dietrich Genscher, Walter Scheel und Guido Westerwelle drei 
ihrer "Denkmäler", die tief in Nordrhein-Westfalen verwurzelt waren.

Mit seinem EM-Elfmeter erlöste der Kölner Jonas Hector die 
Fußballnationalmannschaft und mit ihr ganz Deutschland vom 
"Italien-Trauma". Jürgen Klopp kehrte als Trainer des FC Liverpool 
zurück nach Dortmund und warf seinen Ex-Klub in letzter Minute aus 
der Europa League. Kapitän Mats Hummels wechselte zur Konkurrenz nach
München und Mario Götze kam von dort zum BVB zurück. 

Weit über die Bundeslandesgrenzen bekannt wurden 2016 außerdem ...
... eine Gelsenkirchener Putzfrau, die Vizekanzler Sigmar Gabriel 
    öffentlich Paroli bot.
... ein Bottroper Fußballverein durch die höchste Niederlage im
    deutschen Fußball, einem 0:43 in der Kreisliga C.
... die "257er" aus Essen mit ihrem Gaga-Sommer-Hit "Holland ist die
    geilste Stadt der Welt"
... eine Religionslehrerin aus dem Münsterland, die zur Miss Germany
    gewählt wurde und den Papst traf.

Redaktion: Christiane Mausbach

Fotos finden Sie unter www.ard-foto.de 
 

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