WDR Westdeutscher Rundfunk

WDR Fernsehen, Sonntag 30. Juni 2002, 16.25 Uhr - 16.55 Uhr
Weil ich ein Deutscher bin
Ein Anwalt zwischen Israelis und Palästinensern
Film von Günther B. Ginzel

Köln (ots) - In zahlreichen Interviews haben Sprecher des Zentralrats der Juden in Deutschland auf die Gefahr des wachsenden Antisemitismus verwiesen. Sie beklagen die Verunsicherung in den jüdischen Gemeinden. Eine Kritik an der Politik der Regierung Sharon gegenüber den Palästinensern wird oft pauschal abgelehnt, weil sie judenfeindliche Tendenzen fördern könnte. Viele nichtjüdische Deutsche sehen sich in einem Dilemma: Weder sind sie Antisemiten, noch Feinde des Staates Israel. Aber sie wollen ihre Kritik an einer als falsch empfundenen Politik Israels gegenüber den Palästinensern nicht länger unterdrücken. Der Film geht dieser "deutschen Frage" nach. Nicht abstrakt, nicht in Diskussionsrunden in Deutschland, sondern vor Ort und unter dem Eindruck des politischen Geschehens und des menschlichen Leidens. Im Mittelpunkt steht ein Mann, der stellvertretend die aufgeworfenen Probleme erlebt und Freunde in Israel und Palästina konfrontiert. Wiederholung, Freitag 05. Juli 2002, 11.30 Uhr - 12.00 Uhr Der auf diesem Sendeplatz vorgesehene Beitrag "Das Staudammprojekt" entfällt. Redaktion: Maria Dickmeis ots Originaltext: WDR Im Internet recherchierbar: http://www.presseportal.de Rückfragen: Veronika Nowak WDR-Pressestelle Tel.: 0221 / 220 4607 Fotos unter www.ard-foto.de Original-Content von: WDR Westdeutscher Rundfunk, übermittelt durch news aktuell

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