WDR Westdeutscher Rundfunk

Noch mehr Service und Info für Verbraucher / Mit dem "Thementag am Mittwoch" baut der WDR sein Angebot aus

Köln (ots) -

Ab Mittwoch, 24. Februar 2016, machen die WDR Verbraucherredaktionen 
von Fernsehen, Hörfunk und Internet einmal monatlich gemeinsame Sache
und widmen sich einem aktuellen Verbraucherthema. Mit im Boot sind 
die Servicezeit Magazine aus Hörfunk und Fernsehen und 
Fernsehsendungen wie "Könnes kämpft", "Ausgerechnet", "markt", 
"Haushalts-Check" und "Markencheck". Für den Verbraucher bedeutet 
das: ein umfassendes Angebot an Informationen, Alltagstipps, 
Testergebnissen und Hintergrundberichten. Gebündelt und jederzeit 
abrufbar auf der WDR Verbraucherplattform www.verbraucher.wdr.de, die
seit August 2015 am Start ist. 

Auftakt ist der Thementag "Veganes Leben" am 24. Februar. 

Vegane Ernährung ist "in" und findet immer mehr Anhänger. Aber: Wie 
gesund ist vegan wirklich - und wie alltagstauglich? Was kostet der 
Verzicht auf tierische Produkte - und wie viel Chemie steckt in den 
veganen Lebensmitteln? Die WDR Verbraucherredaktionen prüfen, wie 
sich "vegan" in den Alltag integrieren lässt, zum Beispiel beim 
Restaurantbesuch. Sie berichten über den Selbstversuch einer Familie 
mit einer vegan lebenden Tochter - und einem Sohn, für den Fleisch 
unbedingt zu einem vernünftigen Essen gehört. 

Der Thementag "Veganes Leben" im Überblick: 

WDR Fernsehen, Mittwoch, 24. Februar, 20.15 Uhr
markt
Wie alltagstauglich ist vegan? Selbstversuch einer Familie, deren 
Tochter Veganerin ist, Sohn und Eltern aber Fleisch essen. Eine Woche
lang wollen alle Familienmitglieder auf tierische Produkte verzichten
- wie wird das laufen? Wie nervig ist vegan einkaufen im Supermarkt? 
Kapituliert einer und isst wieder Fleisch? Wie klappt die 
Zubereitung? Und welche Auswirkungen hat veganes Einkaufen auf die 
Haushaltskasse?

WDR Fernsehen, Mittwoch, 24. Februar, 18.15 Uhr
Servicezeit
Marketingfaktor vegan. Vegan ist eine Lebenseinstellung - aber auch 
ein Geschäft. Die Zielgruppe ist jung, mehrheitlich weiblich, wohnt 
eher in der Stadt. Industrie und Supermärkte haben das Thema längst 
für sich entdeckt und wollen mitverdienen, ganze Regale sind voll mit
veganen Produkten. Die Servicezeit prüft vegane Labels und fragt 
nach, ob das Klischee "vegan = teuer" stimmt.
Wie gesund ist vegan? Katharina Kuhlmann, Model und Moderatorin, 
lebte auch während ihrer Schwangerschaft vegan - und wurde dafür 
massiv angefeindet. Uns erzählt sie, ob sie das ins Zweifeln gebracht
hat. Und wir gehen mit einem Lebensmittelexperten in den Supermarkt 
und zeigen, wo auch bei veganen Lebensmitteln ungesunde Inhaltsstoffe
versteckt sind.

WDR Hörfunk, Mittwoch, 24. Februar, 19.00 Uhr:
WDR 2 Servicezeit

Problem Mangelerscheinungen: Veganer riskieren, Eisenmangel und einen
Vitamin B12-Mangel (Versorgung des Nervensystems, Blutbildung) zu 
bekommen. Der Grund: Wichtigste B12-Quelle ist das Fleisch. Auch 
Calciumversorgung kann bei veganer Ernährung zum Problem werden, da 
keine Milchprodukte gegessen werden. Was also tun? Und: Was ist bei 
veganer Ernährung bei Kindern und Jugendlichen unbedingt zu beachten?
Was kostet "vegan"? Vegane Lebensmittel sind teuer. 
Milchersatzprodukte kosten mitunter doppelt so viel wie Milchprodukte
- außerdem sind sie häufig stark industriell verarbeitet. Doch es tut
sich was, die Preise sinken. Denn: Immer mehr Discounter und 
Supermärkte bieten vegane Produkte an - knapp 50 Prozent der veganen 
Nahrungsmittel laufen inzwischen über den normalen 
Lebensmittelhandel. 

Auch im Netz auf der Verbraucherplattform geht es ums vegane Leben:
www.verbraucher.wdr.de

Infos zum Thema "vegane Ernährung" und Tipps vom Arzt: Wie kann ich 
Mangelerscheinungen vorbeugen, was muss ich zusätzlich einnehmen? Wie
sieht der vegane Markt aus - welche Produkte gibt es und wie 
entwickelt sich das Angebot? "Vegan gleich gesund?" - ein Interview 
mit einem Ernährungsexperten. Und: die regionale Soja-Alternative 
Lupinen.


Nächster Thementag: Mittwoch, 9.März, 2016: Allergien

Fotos finden Sie unter ARD-Foto.de
 

Pressekontakt:

Renate Streit
WDR Presse und Information
Telefon 0221 220 7124
renate.streit@wdr.de

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