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WDR Fernsehen: Kaum Konsequenzen aus dem Flüchtlingsskandal
Ein Thema bei WESTPOL - Politik in NRW
Sonntag, 09.11.2014, 19.30 - 20.00 Uhr

Düsseldorf (ots) - Geplant sind unter anderem folgende Themen:

Kaum Konsequenzen aus dem Flüchtlingsskandal

Vor sechs Wochen hat Westpol die Missstände in Flüchtlingsheimen mit aufgedeckt. Die Landesregierung versprach daraufhin massive Verbesserungen für die Flüchtlinge, unter anderem mehr psychosoziale Betreuung und verstärkte Kontrollen durch eine sogenannte Task-Force. Doch was hat sich bislang tatsächlich getan? Nach neuen Recherchen von Westpol nicht sehr viel. Flüchtlinge, die vom Wachpersonal geschlagen wurden, berichten, dass sie bis heute keine psychologische Beratung erhalten hätten. Andere sprechen von neuen Schikanen. Gleichzeitig findet eine flächendeckende effektive Kontrolle der Heime immer noch nicht statt.

Streit um Hochwasserschutz

Die Niederländer sind sauer. Während sie auf der einen Seite der Grenze massiv in den Hochwasserschutz am Rhein investiert haben, hinkt Nordrhein-Westfalen hinterher. 250 Millionen Euro zu wenig haben Land und Kommunen hier in Deiche und andere Schutzmaßnahmen investiert. Von den ursprünglichen Zielen zum Hochwasserschutz hat sich NRW längst verabschiedet. In den Niederlanden fürchten sie nun, dass im Katastrophenfall das Wasser nicht über die eigenen Deiche, sondern von deutscher Seite über die Grenze schwappt.

Unfallgefahr durch Smartphones

Wer sich von seinem Smartphone nicht trennen mag, lebt mitunter gefährlich. Im Auto sind Handys deshalb verboten, auf dem Fahrrad auch - doch auch Fußgänger können sich auf den Verkehr nicht mehr konzentrieren, wenn sie unterwegs SMS schreiben, im Netz surfen oder Musik hören. Mehrere tödliche Unfälle gab es in den letzten Wochen, weil Smartphone-Nutzer Straßenbahnen und Autos übersahen. Fußgängern das Handy verbieten geht natürlich nicht. Verkehrsunternehmen, Polizei und Politik diskutieren deshalb jetzt, was sie gegen die neuen Unfallgefahren tun können.

Moderation: Gabi Ludwig (Fotos unter www.ard-foto.de)

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Angela Kappen
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