WDR Westdeutscher Rundfunk

WDR Fernsehen
Sonntag, 6. April 2014
19.30 bis 20.00 Uhr
WESTPOL - Politik in NRW

Düsseldorf (ots) - WESTPOL am Sonntag unter anderem mit folgenden Themen:

Debatte um Polizei im Fußball

Fast ein Drittel der Einsätze, den die nordrhein-westfälischen Einsatzhundertschaften der Polizei absolvieren, gehen auf das Konto von Fußballspielen. Für Innenminister Ralf Jäger ist das Ende der Fahnenstange erreicht, er will diese hohen Einsatzzeiten reduzieren. Die Polizei werde schließlich für andere Dinge gebraucht. Die Gewerkschaft der Polizei sieht es ähnlich: Diese "Polizeifestspiele" könne man sich nicht auf Dauer leisten. Doch wer schützt künftig Fans und Besucher? Ohne Polizei wird es kaum gehen, wie auch an diesem Wochenende wieder zu beobachten ist.

Back to the Future: G8/G9

Die Ankündigung von Schulministerin Löhrmann, zum unbeliebten Abitur nach acht Jahren einen runden Tisch einzuberufen, hat politisch manches in Bewegung gebracht. Schien eine Rückkehr zum alten "G9" vor Kurzem noch undenkbar, gilt das mittlerweile nicht mehr. Im Landtag zeigen sich SPD, CDU und Grüne gesprächsbereit, die Piraten wollen zurück zum alten System, allein die FDP will bei "G8" bleiben. Derweil ist ein Abitur nach neun Gymnasialjahren in Niedersachen bereits beschlossene Sache, andere Länder wollen folgen, Volksbegehren sind auf dem Weg. Steht uns eine weitere Reform der Reform ins Haus?

Garzweiler und die Folgen

Volt, Ampere, Ohm - kaum ein Thema bestimmt die Politik in Deutschland derzeit so sehr wie die Energiewende. Gerade aus Sicht des Industrie- und Kohlelands NRW geht es um zentrale Fragen: Was wird aus der Kohle? Wie kommt NRW zu mehr Windkraft? Wie lassen sich Arbeitsplätze in der stromintensiven Industrie retten? Ohne Kompromisse geht es dabei nicht, Kompromisse mit dem Bund, mit anderen Bundesländern, der EU, aber auch im eigenen Lager. Eben erst haben Rot und Grün beschlossen, den Braunkohletagebau Garzweiler II zu verkleinern, prompt hagelt es Kritik von Industrie und Gewerkschaften. Spannung, Stärke, Widerstand - drei politische Lehrsätze zur Energiewende.

Moderation: Sabine Scholt (Fotos unter www.ard-foto.de)

Pressekontakt:

Sonja Steinborn, WDR Presse und Information, Regionalfernsehen
Telefon 0211/8900-506 presse.duesseldorf@wdr.de

Original-Content von: WDR Westdeutscher Rundfunk, übermittelt durch news aktuell

Weitere Meldungen: WDR Westdeutscher Rundfunk

Das könnte Sie auch interessieren: