WDR Westdeutscher Rundfunk

Das Erste, Mittwoch, 11. Juli 2001, 23.00 - 23.30 Uhr
Joachim Gauck

Köln (ots) - Gast: Peter Müller (CDU) Ein junger Wilder als Hoffnungsträger Die CDU kommt nicht zur Ruhe. Trotz zahlreicher Appelle, die Personaldebatte zu beenden und sich auf die Oppositionsarbeit zu konzentrieren, hält die Diskussion um die CDU-Vorsitzende Angela Merkel weiter an. Bei Joachim Gauck ist am 11. Juli 2001 ein Christdemokrat zu Gast, der immer wieder zur Solidarität mit der Parteiführung aufruft - und abseits des Streits um den geeigneten Kanzlerkandidaten auch inhaltliche Akzente zu setzen weiß: Peter Müller, Ministerpräsident des Saarlands und Vorsitzender der CDU-Einwanderungskommission. Am 5. September 1999 errang die CDU mit ihrem Spitzenkandidaten Müller bei der saarländischen Landtagswahl erstmals nach 14 Jahren wieder die absolute Mehrheit der Landtagssitze. Seitdem gilt der 45-jährige Politiker, der während der Amtszeit Helmut Kohls zu den so genannten jungen Wilden der CDU gezählt wurde, als einer der Hoffnungsträger der Christdemokraten. Wie es die CDU schaffen kann, rechtzeitig zum Bundestagswahlkampf zu Sachthemen zurückzufinden und sich als geschlossene Einheit zu präsentieren, das wird eines der Themen in der Gesprächssendung Joachim Gauck sein. Interessant auch die Frage, ob sich Müller eine Einigung mit der Regierungskoalition über ein Zuwanderungsgesetz noch in dieser Legislaturperiode vorstellen kann - oder ob er diese Debatte im Bundestagswahlkampf führen möchte. Redaktion: Heribert Schwan ots Originaltext: WDR Im Internet recherchierbar: http://recherche.newsaktuell.de Rückfragen Barbara Brückner WDR Pressestelle Tel.: 0221 / 220 4607 Original-Content von: WDR Westdeutscher Rundfunk, übermittelt durch news aktuell

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