Erstes Philosophie-Festival in Köln: Der WDR öffnet Ende Juni seine Pforten für die phil.COLOGNE
WDR 5 sendet zweimal Live

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Köln (ots) -

Beständige Beschleunigung kennzeichnet unser Leben. Immer schneller 
folgt eine technische Neuerung auf die andere, immer mehr erhöht sich
das Nachrichtentempo. Wer damit Schritt halten will, dem bleibt nicht
viel Zeit zum Nachdenken. Oder doch? Es ist, als entstehe eine 
Gegenbewegung dazu, langsam, fast unmerklich.  Philosophische 
Gesprächskreise bilden sich allerorten, Bücher über Philosophie 
werden Bestseller. Die Lust an vertiefendem Denken macht sich breit, 
das Bedürfnis, sich mit den drängenden Fragen der Gegenwart in Ruhe 
auseinanderzusetzen. Dem trägt nun auch die phil.COLOGNE Rechnung, 
das internationale Festival der Philosophie, das erstmals vom 26. bis
30. Juni in Köln veranstaltet wird.

Und "Das philosophische Radio" auf WDR 5 (immer freitags, 20.05 Uhr) 
ist mit dabei! In zwei Sonderausgaben widmet sich Moderator Jürgen 
Wiebicke philosophischen Fragen im Funkhaus und live im Radio. Am 28.
Juni erörtert er gemeinsam mit dem Philosophen Ralf Stoecker, welche 
moralischen Probleme der Hirntod bei Menschen aufwirft. "Organe von 
Lebenden? Der Streit um das Hirntodkonzept" lautet der Titel der 
Veranstaltung und Live-Sendung im  Kleinen Sendesaal (28.6, 
20.05-21.00 Uhr). Tags darauf, am 29. Juni, lädt Wiebicke ein zur 
philosophischen Camus-Revue anlässlich des 100. Geburtstags von 
Albert Camus. Titel des Abends: "Das Glück des Sisyphos"  Zu Gast  
sind dann unter anderen Rupert Neudeck und Christian Brückner. Am 26.
Juni ist außerdem die WDR 5-Kultursendung "Scala" philosophischen 
Fragen vorbehalten.

Darüber hinaus öffnet das WDR Funkhaus am Wallrafplatz seine Pforten 
während des gesamten Festivals für eine Vielzahl von Veranstaltungen 
der phil.COLOGNE. Den Anfang macht die Auftaktveranstaltung am 26. 
Juni im Klaus von Bismarck-Saal mit dem Titel "Wozu Philosophie?" mit
Richard David Precht. 

Einen Überblick über alle Termine im WDR Funkhaus finden Sie im 
Anhang.  

Pressekontakt:

Uwe-Jens Lindner, WDR Presse und Information, Telefon 0221 220 7123, 
uwe-jens.lindner@wdr.de