WDR Fernsehen: WESTPOL - Politik in NRW / Sonntag, 3. Februar 2013, 19:30 bis 20:00 Uhr

Düsseldorf (ots) - Geplant sind u.a. folgende Themen:

Contergan-Geschädigte kämpfen um Rente

Auf dem Papier sind die Opfer des Contergan-Skandals mittlerweile um die 50 Jahre alt. Doch körperlich fühlen sich viele jetzt schon wie 80. Denn zusätzlich zu den Fehlbildungen machen ihnen inzwischen auch Folgeschäden aufgrund von jahrelangen Fehlbelastungen zu schaffen. Ihre Pflegebedürftigkeit steigt rasant. In dieser Woche haben die Contergan-Geschädigten deshalb im Bundestag für eine höhere Rente gekämpft. Westpol hat sie begleitet.

Kurskorrektur bei der Energiewende?

Die Stromverbraucher müssen zuviel für die Energiewende bezahlen. Darüber herrscht Einigkeit zwischen allen politischen Parteien. Doch wenn es um die Frage geht, WIE die Stromkunden entlastet werden sollen, beginnt der Streit. Bundesumweltminister Altmaier wagte in dieser Woche einen Vorstoß. Er will industrielle Großabnehmer und die Betreiber von Solar- und Windanlagen stärker belasten. Doch dagegen wehren sich vor allem die rot-grün regierten Bundesländer. Denn beim Thema Energiewende geht es längst nicht mehr um die Sache. Hier hat der Wahlkampf schon begonnen.

Immer mehr Heimkinder

Jahr für Jahr werden in Nordrhein-Westfalen mehr Kinder und Jugendliche von den Behörden aus ihren Familien geholt. Oft ist das die einzige Möglichkeit, die Kinder vor Verwahrlosung und Misshandlung zu schützen. Nachdem es wiederholt Einzelfälle mit tödlichen Folgen gegeben hatte, gilt bei den Jugendämter die Devise: lieber einmal mehr eingreifen, als einmal zu wenig. Für die Mitarbeiter ist das eine Riesenverantwortung. Und für die Kommunen eine wachsende finanzielle Belastung.

Moderation: Sabine Scholt (Foto unter www.ard-foto.de)

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