WDR Westdeutscher Rundfunk

WDR Sendung "Bericht aus Brüssel": Manfred Stolpe zufrieden mit flexiblen Übergangszeiten für Arbeitnehmer aus EU-Kandidatenländern

    Köln (ots) - Positiv sieht Manfred Stolpe, Ministerpräsident von
Brandenburg, die von der EU- Kommission angestrebten flexiblen
Übergangszeiten von 5 Jahren für Arbeitnehmer aus den
EU-Kandidatenländern.
    
    "Wir spüren jetzt schon, wie dieser Annäherungsprozess, der
Prozess vor der Erweiterung sich günstig für uns in der Wirtschaft im
Ganzen bemerkbar macht" erklärte Stolpe in einem Interview mit dem
"Bericht aus Brüssel" (WDR Fernsehen, Mittwoch, 11. April 2001, 22.00
- 22.15 Uhr).
    
    Er schränkte ein: "Ich sehe aber auch Probleme, die sich vor allem
im Dienstleistungsbereich in Grenznähe bemerkbar machen werden, etwa
im Baugewerbe. Da müssen wir darauf achten, dass Schutzfristen auch
wirklich wirksam werden können und in sofern glaube ich, ist das ein
vernünftiger Vorschlag, der heute erarbeitet wurde. Ich glaube, dass
wir damit die Chance haben, die Erweiterung, die ich für richtig
halte, so zu vollziehen, dass wir keine Einbrüche in unsern Gewerben
haben werden". Zu der von der EU-Kommission angestrebten zeitlichen
Flexibilität meinte Stolpe, dass auch eine Flexibilität nach Branchen
notwendig ist und er hofft: "dass die Regelung, wenn sie dann endlich
zustande kommen wird, so angelegt ist, dass sie sowohl im Zeitfond
als auch in der Einsatzmöglichkeit Differenzierungen zulässt. Dann
kann man gut damit leben und das Ziel der Übung erreichen, eine
Erweiterung durchzuführen, die uns im Ganzen stärker machen wird, die
uns hier helfen wird, also innerhalb der Union; aber natürlich auch
von Vorteil für die neuen Beitrittsländer sein wird."
    
ots Originaltext: WDR
Im Internet recherchierbar: http://recherche.newsaktuell.de

Rückfragen:
WDR Pressestelle
Annette Metzinger
Tel. 0221-220-2770

Original-Content von: WDR Westdeutscher Rundfunk, übermittelt durch news aktuell

Weitere Meldungen: WDR Westdeutscher Rundfunk

Das könnte Sie auch interessieren: