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Langjähriger WDR-Journalist und ARD-Korrespondent Peter Laudan gestorben

    Köln (ots) - Der langjährige WDR-Hörfunkjournalist und
ARD-Korrespondent Peter Laudan ist nach schwerer Krankheit im Alter
von 65 Jahren gestorben. WDR-Intendant Fritz Pleitgen erinnerte
daran, dass Laudan in fast 37 Berufsjahren beim WDR für viele seiner
Kollegen ein journalistisches Vorbild war: "Mit Peter Laudan haben
wir einen Kollegen verloren, dessen journalistische Arbeit für viele
im WDR maßgebend und prägend war. Wie kaum ein anderer hat er sich in
den WDR-Programmen mit großer Sachkenntnis und kritischem Blick zu
einer Vielzahl politischer und kultureller Themen geäußert."
    
    Laudan starb am 13. März 2001 in seiner Geburtsstadt Berlin. Er
war 1964 zum WDR nach Köln gekommen. 1969 wurde er 1. Redakteur im
Redaktionsbereich Kulturelles Wort. 1977 entsandte ihn die ARD nach
Nairobi, wo er bis 1983 als Ostafrika-Korrespondent tätig war. 1987
bis 1989 war er Südamerika-Berichterstatter der ARD in Buenos Aires.
Für seine engagierten Berichte und Reportagen erhielt er mehrere
Auszeichnungen, unter anderem einen Sonderpreis des
NRW-Kultusministers sowie den angesehenen "Journalistenpreis
Entwicklungspolitik" in den Jahren 1977 und 1985.
    
    1990 kehrte Laudan zurück in die WDR-Zentrale nach Köln und
arbeitete zunächst als Redakteur in der Hörfunk-Programmgruppe
Kommentare und Feature. Zwei Jahre später übernahm er die Leitung des
im Osten Berlins gelegenen ARD-Hörfunkstudios. Auch nach seiner
Pensionierung 1996 war Laudan weiterhin als freier Mitarbeiter für
den WDR tätig. Mit großer Leidenschaft führte er noch bis vor wenigen
Wochen die WDR 5-"Tischgespräche" mit Politikern, Künstlern oder
einfach interessanten Menschen. WDR- Intendant Pleitgen schrieb ihm
erst kürzlich: "Sie haben bis zu Ihrer letzten Sendung hervorragende
Beiträge gemacht zur Freude des Publikums und zum Vorteil des
Westdeutschen Rundfunks. Das bleibt."
    
    
ots Originaltext: WDR
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