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Publikumspreis für "Kinshasa Symphony" beim Festival des deutschen Films in Ludwigshafen

Köln (ots) - Beim 6. Festival des deutschen Film 2010 ist der Film "Kinshasa Symphony" am 27. Juni 2010 mit dem Publikumspreis ausgezeichnet worden.

"Kinshasa Symphony" von Claus Wischmann und Martin Baer zeigt Menschen in einer der chaotischsten Städte der Welt, die eines der komplexesten Systeme menschlichen Zusammenlebens aufbauen: ein Symphonieorchester.

Hier in der Hauptstadt der Demokratischen Republik Kongo und drittgrößten Stadt Afrikas wohnen fast zehn Millionen Menschen, die zu den ärmsten Bewohnern unseres Planeten zählen. Die Stadt ist die Heimat des einzigen Symphonieorchesters Zentralafrikas - L'Orchestre Symphonique Kimbanguiste.

In völliger Dunkelheit spielen zweihundert Orchestermusiker Beethovens Neunte - "Freude schöner Götterfunken": Ein Stromausfall wenige Takte vor dem letzten Satz. Probleme wie dieses sind noch die kleinste Sorge des einzigen Symphonieorchesters in Zentralafrika. In den fünfzehn Jahren seiner Existenz haben die Musiker zwei Putsche, mehrere Krisen und einen Krieg überlebt. Doch da ist die Konzentration auf die Musik, die Hoffnung auf eine bessere Zukunft. Ein Film über den Kongo, über die Menschen in Kinshasa und über Musik. (Redaktion: Jutta Krug und Lothar Mattner/WDR)

"Kinshasa Symphony" ist eine Produktion von Sounding Images in Koproduktion mit dem Westdeutschen Rundfunk und dem Rundfunk Berlin-Brandenburg gefördert durch die Filmförderungsanstalt FFA, das Medienboard Berlin-Brandenburg, das Media Programm der Europäischen Union und den Deutschen Filmförderfonds. Unter Schirmherrschaft der Deutschen UNESCO-Kommission.

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