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"das ARD radiofeature" enthüllt Geschäftsmodelle des organisierten Internetverbrechens
ARD startet mit "Cybercrime. Tatort Internet" neunteilige Dokumentations-Reihe im Radio und Internet

Köln (ots) - Die Attacken auf private Rechner, Firmen-Netzwerke und Websites werden immer professioneller, bereits ein Viertel der deutschen Computer ist infiziert. In "Cybercrime. Tatort Internet" geben zwei Täter sowie ein verdeckt arbeitender FBI-Ermittler, dem Autor Kai Laufen Auskunft über Geschäftsmodelle und Arbeitsweisen der internationalen Schattenwirtschaft. Der packende Trip in die Welt der Onlinekriminalität ist der Auftakt für "das ARD radiofeature". Damit setzen BR, HR, NDR, Radio Bremen, SR, SWR und der federführende WDR neue Akzente für das klassische Genre Radiofeature. Hinter den Pseudonymen "Matrix" und "Dimitri" stecken zwei Aussteiger aus der kriminellen Onlineszene. Zum Auftakt der Reihe " das ARD radiofeature" berichten sie darüber, wie sie in die Illegalität rutschten und von den Behörden enttarnt wurden. "Matrix" war zunächst nur auf der Suche nach den neuesten Online-Spielen und verstrickte sich bald in einem internationalen Netzwerk, das Umschlagplatz für illegale digitale Dienstleistungen war. Dessen zentrale Figur hieß "Master Splynter" - ein Tarnname von Keith Mularski, verdeckt arbeitender Ermittler des FBI. Er berichtet, wie das Online-Forum "Darkmarket" zum Tummelplatz des Cybercrimes wurde. In den Fängen der Mafia wähnt sich "Dimitri". Bevor der zunächst unbescholtene Deutsch-Russe von der Bonner Staatsanwaltschaft als Internetbetrüger entlarvt wird, führt er eine Firma für Internetdienstleistungen. Als schließlich einer seiner Kunden namens "Genn" beginnt, ihm dubiose Aufträge zu geben, verwickelt er sich in illegale Finanztransaktionen. Sein unsichtbarer Auftraggeber wird nie gefasst. Was sich anhört wie aus einem finsteren Thriller, ist für die spezialisierten Ermittler des Bundeskriminalamtes (BKA) und der Landeskriminalämter (LKA) heute Alltagsarbeit. Um "Dimitri" und Co. auf die Spur zu kommen, müssen sie sich mitunter deren Methoden bedienen. Auch die Zusammenarbeit mit der Software-Industrie und sonstigen Experten kommen die Behörden kaum herum, denn Staat und Wirtschaft verfolgen dasselbe Ziel: ein sicheres Internet. "Cybercrime. Tatort Internet" (Redaktion: Walter Filz, Produktion: SWR 2010) ist vom 27. bis 31. Januar bei SWR 2, SR 2, Bayern 2, Nordwestradio, NDR Info, WDR 5 und hr2-kultur zu hören. Unter www.radiofeature.ARD.de steht es ab 31. Januar als Download und Stream zur Verfügung. Der Autor Kai Laufen (*1968, Bochum) arbeitete im SWR-Studio Karlsruhe bevor er zur Wortwelle SWR Cont.Ra wechselte. Von 2003 an war er drei Jahre für den Deutschen Entwicklungsdienstes (DED) u.a. in Quito/Ecuador tätig. Heute gehört Kai Laufen zur Redaktion "Reporter und Recherche" bei der Chefredaktion Hörfunk im SWR Baden-Baden. Fortgesetzt wird "das ARD radiofeature" im Februar mit "Der Einsturz zu Köln" (WDR). Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.radiofeature.ARD.de. . "Cybercrime. Tatort Internet", Sendetermine: SWR 2 27. Januar, 22.05 Uhr SR 2 30. Januar, 9.05 Uhr Bayern 2 30. Januar, 13.05 Uhr | 31. Januar, 21.05 Uhr Nordwestradio 31. Januar, 9.05 Uhr | 3. Februar, 19.05 Uhr NDR Info 31. Januar, 11.05 Uhr WDR 5 31. Januar, 11.05 Uhr | 1. Februar, 20.05 Uhr hr2-kultur 31. Januar, 18.05 Uhr Eine umfangreiche Pressemappe mit weiteren Informationen zu "das ARD radiofeature" ist in der WDR Presselounge unter www.wdr.presse.de erhältlich. Dort ist "Cybercrime" im "Vorführraum" schon jetzt zu hören. Registrierte Journalisten erhalten auf Wunsch Zutritt. Pressekontakt: WDR Pressestelle, Uwe-Jens Lindner, Tel. 0221 220 8475, uwe-jens.lindner@wdr.de planpunkt PR, Marc Meissner, Julia Radonjic, Tel. 0221 912 5570, post@planpunkt.de Original-Content von: WDR Westdeutscher Rundfunk, übermittelt durch news aktuell

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