WDR Westdeutscher Rundfunk

"das ARD radiofeature" - ... hören, was dahinter steckt
Neues Radioprojekt startet am 27. Januar
Sendereihe mit neun aktuellen und investigativen Produktionen

    Kön (ots) - "das ARD radiofeature" heißt eine neue Reihe der ARD mit aufwändigen, investigativ-journalistischen Dokumentationen, die am 27. Januar startet. Neue Akzente für das traditionsreiche Radio-Genre setzen damit der BR, HR, NDR, Radio Bremen, SR, SWR und der WDR, der die Federführung für die Sendereihe hat. Zu hören ist sie auf den Feature-Sendeplätzen der beteiligten Sender. Im Internet unter www.radiofeature.ARD.de werden alle Sendungen auch als Stream- und Downloadangebot zur Verfügung gestellt.

    "Das Feature steht für Qualität und den zeitgemäßen Umgang mit Themen," sagt WDR Hörfunkdirektor Wolfgang Schmitz. "Wir wollen dieser traditionsreichen, künstlerischen Doku-Form - analog zur Renaissance des Dokumentarfilms - wieder mehr Aufmerksamkeit verschaffen und ihre Bedeutung stärken." Ohne die gebührenfinanzierten öffentlich-rechtlichen Radio-Programme sei es um das Kulturgut Feature schlecht bestellt. "Wir verleihen ihm immer wieder neue Akzente, auch indem wir ihm jetzt eine gemeinsame und starke Plattform bieten", so Schmitz weiter.

    Aus der täglichen Informationsfülle haben sich renommierte Hörfunk-Autorinnen und -Autoren für "das ARD radiofeature" unter dem Motto "... hören, was dahinter steckt" Themen herausgegriffen, die einen kritischen Blick auf das Zeitgeschehen eröffnen. Abseits der Nachrichtenflut nehmen sie sich den Raum, um Hintergründe und Zusammenhänge zu beleuchten - vom Internetbetrug bis zum Bankenskandal und vom Doping im Fußball bis zum internationalen Waffenhandel.

    Die Premiere für "das ARD radiofeature" heißt am 27. Januar "Cybercrime. Das Verbrechernetz" vom SWR. Zum Auftakt macht sich Autor Kai Laufen daran, die Verbrechensnetzwerke im Internet zu entwirren. Dazu heftet er sich Ermittlern des Bundeskriminalamtes an die Fersen. So gelingt es ihm zu zeigen, wie Onlinekriminalität strukturiert ist. Deutschland, wo vergleichweise sichere Rechner im Einsatz sind, gilt dabei als Erprobungsfeld für die Drahtzieher: Was sich hier machen lässt, das funktioniert auch anderswo.

    In der Reihe "das ARD radiofeature" folgen auf "Cybercrime. Das Verbrechernetz" die WDR-Produktion "Der Einsturz zu Köln" (Februar), "Die Russland Connection" (März, SWR), "Auf der Suche nach dem 'Dönerkiller'" (April, BR), "Außer Kontrolle. Doping im Fußball" (Mai, NDR), "Das Geheimnis des Waffenschiffes 'Faina'" (Juni, Radio Bremen), "Bankraub. Der Fall Hypo Real Estate" (September, WDR), "Ryanair hebt ab" (Oktober, HR) und "Die verschwiegene Geschichte von Marie Catherine und Albert Keup" (November, SR). Jedes Feature wird innerhalb weniger Tage in den Wortprogrammen der beteiligten ARD-Sender zu hören sein. Premiere ist immer in der letzten Woche eines Monats.

    "das ARD radiofeature" Sendetermine "Cybercrime. Das Verbrechernetz"

    .
SWR 2             27. Januar, 22.05 Uhr
SR 2 30. Januar, 9.05 Uhr
Bayern 2 30. Januar, 13.05 Uhr | 31. Januar, 21.05 Uhr
Nordwestradio             31. Januar, 9.05 Uhr | 3. Februar, 19.05 Uhr
NDR Info 31. Januar, 11.05 Uhr
WDR 5             31. Januar, 11.05 Uhr | 1. Februar, 20.05 Uhr
hr2-kultur 31. Januar, 18.05 Uhr

    Eine umfangreiche Pressemappe mit weiteren Informationen zu "das ARD radiofeature" ist in der WDR Presselounge unter www.wdr.presse.de erhältlich. "Cybercrime. Das Verbrechernetz" steht dort bereits im Bereich "Vorführraum" zur Verfügung. Akkreditierte Journalisten haben darauf Zugriff.

    Informationen finden Sie auch im Internet unter: www.radiofeature.ARD.de

Pressekontakt:
WDR Pressestelle, Uwe-Jens Lindner, Tel. 0221 220 8475,
uwe-jens.lindner@wdr.de

planpunkt PR, Marc Meissner, Julia Radonjic, Tel. 0221 912 5570,
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