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"Gerd Ruge unterwegs - 100 Kilometer um Moskau" - Einladung zur Pressevorführung am 05.11.09 in Hamburg

    Köln (ots) - "Gerd Ruge unterwegs - 100 Kilometer um Moskau" Das Erste, 22.12.2009, 21.45 Uhr

    Liebe Kolleginnen und Kollegen,

    der neue Film aus der "unterwegs"-Reihe von Gerd Ruge für Das Erste ist eine Rundreise um Moskau im Radius von 100 Kilometern. Hier trifft der Fernsehjournalist Menschen aus unterschiedlichen Milieus des neuen Russland. Ruge spricht mit ihnen über ihre Lebensumstände und über ihr Hoffnungen an die Zukunft und die Politik.

    Zur Pressevorführung in Anwesenheit von Gerd Ruge laden wir Sie herzlich ein am

    Donnerstag, 05. November 2009, 10.30 Uhr Abaton-Kino Allendeplatz / Grindelhof 20146 Hamburg.

    Die Dreharbeiten beginnen auf einer der Ausfallstrassen Moskaus und sie beginnen im Stau. Gerd Ruge zögert nicht und beginnt von Autofenster zu Autofenster mit Gesprächen über Russland 20 Jahre nach dem Fall des "Eisernen Vorhangs". Die Reportage führt ihn in das Umland von Moskau. Fern ab vom Wirbel der Hauptstadt, vom Kampf um Macht und Geld. Krise auch hier - im Uferwald an der Wolga. Das Waggonwerk drosselt die Produktion, gearbeitet wird nur noch an drei Tagen in der Woche. In den Wäldern vor Moskau trifft Gerd Ruge mit seinem Team auf junge russische Neo-Nazis beim Krieg spielen, doch seine Fahrt wird später auch zu jungen mutigen Gewerkschaftern führen. Gerd Ruge bewegt sich auf seiner Reise in Dörfern, die oft besser aussehen als sie sind - oft arm, ohne fließend Wasser und Kanalisation. Am Rande einer kleinen Industriestadt trifft er Oleg in einer kleinen heruntergekommenen Werkstatt. Oleg macht Filzstiefel; ganz traditionell aus Schafswolle. Die Leute aus der Stadt, die am Rande ihre Ferienhäuser haben tragen sie gern im Winter - das ist jetzt Mode. Hier begegnen sich altes und neues Russland. Genauso wie in den unzähligen wieder eröffneten Kirchen auf Gerd Ruges Route.

    Die Reise um Moskau führt auch in Welten zwischen Turbokapitalismus und altrussischer Askese. Da ist das Widersehen nach zwanzig Jahren mit German Sterligoff. Einst der erste russische Jungmillionär - heute strenger Patriarch. Einer, der Zucht und Ordnung schätzt, mit der er Frau und Kinder befehligt. Bei der Rückfahrt Richtung Moskau führt der Weg über den neuen "Staatlichen Militär- und Gedenkfriedhof" in Mytischi, mit seinen übergroßen, monumentalen Statuen von Vaterlandsverteidigern aus der russischen Geschichte. Der patriotische Kult, so Gerd Ruge, braucht ein weites Feld.

    Am 05. November zeigen wir Ihnen einen 40-minütigen Ausschnitt der ARD-Reisedokumentation, da Gerd Ruge in der zweiten Novemberhälfte zu weiteren Dreharbeiten (Winter) nach Moskaus fährt. Im Anschluss an die Vorführung haben Sie Gelegenheit mit ihm und Redakteur Tibet Sinha über sein neues Projekt zu sprechen. Über Ihren Besuch würden wir uns freuen. Bitte melden Sie sich per Fax (0221 220 4784) oder E-Mail (annette.metzinger@wdr.de) an.

    Mit freundlichen Grüßen Gudrun Hindersin WDR-Unternehmenssprecherin

Pressekontakt:
WDR Pressestelle, Annette Metzinger, Tel. 0221 220 2770
E-Mail: annette.metzinger@wdr.de

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