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WDR-Journalist Jürgen Döschner erhält renommierten Journalistenpreis der IG Metall

    Köln (ots) - Der WDR-Hörfunkjournalist Jürgen Döschner ist heute Abend in Berlin mit dem 2. Preis des angesehenen Otto Brenner Preises der IG Metall ausgezeichnet worden. Döschner bekam die mit 5000 Euro dotierte Auszeichnung für die WDR 5-Reportage "Fire and Forget - Krieg als Geschäft" über den weltweiten legalen und illegalen Waffenhandel. "Fire and Forget" ist die Bezeichnung einer speziellen Lenkwaffe, die ihr Ziel nach dem Abschuss selbstständig sucht. "Das Feature zeichnet die Verbindungslinie zwischen den beiden Welten der Kriegswirtschaft - zwischen der sauberen Hochglanz-Präsentation und dem blutgetränkten Schlachtfeld. Es zeigt, wie die Rüstungsindustrie weltweit, besonders aber die der USA, vom Krieg im Irak profitiert, gibt Einblick in die Abgründe des legalen und illegalen Waffenhandels", heißt es in einer Pressemitteilung.

    Die nach dem früheren IG-Metallchef Otto Brenner benannte Auszeichnung ist insgesamt mit 45.000 Euro dotiert und steht unter dem Motto "Gründliche Recherchen statt bestellter Wahrheiten". Die Festansprache zur Preisverleihung hielt der frühere WDR-Intendant Fritz Pleitgen, der an Presse und Politik appellierte, sich für den Schutz von Journalisten in Kriegen und Konflikten einzusetzen.

    Jürgen Döschner, 1957 in Duisburg geboren, ist seit 1984 in verschiedenen Funktionen für den WDR-Hörfunk tätig gewesen. Er begann als Reporter im Regionalstudio Kleve, wechselte 1989 als Redakteur zum WDR 2 Mittagsmagazin und wurde 1992 Redakteur und Reporter in der Wirtschaftsredaktion (Radio). 1997-2002 war er Korrespondent und Leiter des ARD-Hörfunkstudios Moskau. Seit 2003 ist er wieder Redakteur und Reporter in der Hörfunk-Wirtschaftsredaktion.

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Uwe-Jens Lindner
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