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Sanierung im Felbertauerntunnel
ADAC begrüßt Tunnel-Umbau / Zusätzliche Fluchtwege für mehr Sicherheit

    München (ots) - Mit bis zu halbstündigen Wartezeiten müssen
Autofahrer bis Anfang Mai aufgrund umfangreicher Sanierungsarbeiten
am österreichischen Felbertauerntunnel rechnen. Während der
Bauarbeiten steht nur eine Fahrspur zur Verfügung. Wie der ADAC
meldet, wird der Verkehr in dieser entscheidenden Umbauphase
abwechselnd jeweils nur in einer Richtung durchgelassen, Ampeln vor
den Tunnelportalen regeln die Blockabfertigung. Umwege lohnen sich
kaum, da wegen der geringen Verkehrsdichte auf dieser Route die
Wartezeiten voraussichtlich im zumutbaren Rahmen bleiben.
    
    Der ADAC begrüßt den aufwändigen Umbau des Felbertauerntunnels. Im
Rahmen seiner europaweiten Tunneltests hatte der Automobil-Club
bereits 1999 mangelnde Sicherheitsvorkehrungen und fehlende
Fluchtwege kritisiert. Lüftung und Elektronik werden jetzt auf den
neuesten Stand gebracht, zudem werden zusätzliche Notrufnischen und
Fluchtmöglichkeiten über einen Zuluftschacht in der Tunneldecke
geschaffen. Dafür müssen 24 neue Zugänge in den Fels gesprengt
werden, weil die alten Fluchtwege mit 1350 Metern Abstand zu weit
voneinander entfernt lagen. Nach dem Umbau stehen dann alle 230 Meter
beleuchtete Fluchtwege zur Verfügung. Bis 2006 sollen alle geplanten
Umbauten abgeschlossen sein.
    
    Der 5,3 Kilometer lange private Mauttunnel unter dem Felbertauern
ist einer der ältesten Alpentunnel. Er befindet sich auf der B 108
zwi-schen Mittersill (Salzburger Land) und Matrei (Osttirol). In dem
1967 in Betrieb gegangenen einröhrigen Bauwerk herrscht Gegenverkehr,
die Errichtung einer zweiten Tunnelröhre ist nicht vorgesehen. Eine
einfache Fahrt durch den Tunnel kostet für Pkw zehn Euro.
    
    
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