ADAC

Reißverschlusssystem - so funktioniert's
ADAC: Bis zur Engstelle fahren
Zu früher Fahrstreifenwechsel falsch

München (ots) - Plötzliche Fahrbahnverengungen, vor allem auf Autobahnen, führen oft zu unnötigen Staus, weil sich viele Autofahrer nicht korrekt verhalten. Endet eine Fahrspur oder ist sie wegen eines Hindernisses nicht weiter befahrbar, ist laut Straßenverkehrsordnung (StVO) das Reißverschlusssystem anzuwenden.

Der ADAC erklärt, wie es funktioniert:

   - Endet eine Fahrspur, ordnen sich die Fahrzeuge abwechselnd 
hintereinander auf der weiterführenden Spur ein. 
   - Der Wechsel der Fahrspur sollte erst unmittelbar vor Ende des 
Fahrstreifens erfolgen; Autofahrer, die bis zum Hindernis fahren, 
verhalten sich also korrekt. Denn: Zu frühes Einfädeln vor dem Ende 
des Fahrstreifens verursacht eher einen Stau. 
   - Autofahrer auf der weiterführenden Spur müssen die anderen 
Verkehrsteilnehmer einfädeln lassen. 
   - Auf Autobahnen sollten sich Autofahrer bei dichtem Verkehr erst 
ab 200 Metern vor der Verengung zügig in die weiterführende Spur 
einordnen. Auf Landstraßen gilt dies ab 100 Metern, in Städten ab 50 
Metern. 

Diese Presseinformation sowie eine Grafik finden Sie online unter presse.adac.de. Folgen Sie uns auch unter twitter.com/adacpresse.

Pressekontakt:

ADAC-Öffentlichkeitsarbeit
Externe Kommunikation
Marius Heider
Tel.: (089) 7676-2632
eMail: marius.heider@adac.de

Original-Content von: ADAC, übermittelt durch news aktuell

Weitere Meldungen: ADAC

Das könnte Sie auch interessieren: