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Spritpreise in Sachsen und Thüringen am höchsten
Berliner Autofahrer tanken im Schnitt um mehr als fünf Cent günstiger

München (ots) - Autofahrer, die in Thüringen und Sachsen zum Tanken fahren, müssen derzeit deutschlandweit die höchsten Preise bezahlen. Benzin ist in Sachsen am teuersten: Dort kostet der Liter Super E10 im Mittel 1,464 Euro - so viel wie in keinem anderen Bundesland. In Thüringen haben Dieselfahrer die schlechtesten Karten: Für einen Liter Diesel muss man 1,258 Euro hinlegen. Dies zeigt die aktuelle ADAC Auswertung der durchschnittlichen Kraftstoffpreise in allen deutschen Bundesländern. In der aktuellen Untersuchung hat der ADAC am heutigen Freitag um 11 Uhr die Preisdaten aller rund 14 000 bei der Markttransparenzstelle erfassten Tankstellen ausgewertet und den Bundesländern zugeordnet.

Am preiswertesten ist Tanken aktuell in den Stadtstaaten Berlin, Hamburg und Bremen. Besonders günstig tankt man in der Bundeshauptstadt. Hier kostet ein Liter E10 1,410 Euro - das sind immerhin 5,4 Cent weniger als beim Schlusslicht Sachsen. Auch bei Diesel haben die Berliner die Nase vorn: Der Literpreis liegt bei 1,202 Euro und damit um 5,6 Cent unter dem Thüringer Durchschnittspreis. Dass die Spritpreise in Stadtstaaten niedriger sind, hängt laut ADAC damit zusammen, dass in dicht besiedelten Gebieten das Angebot an Tankstellen größer und dichter ist als in Flächenstaaten. Somit herrscht in Ballungsräumen insgesamt ein größerer Konkurrenzkampf, wodurch die Preise schneller unter Druck geraten und sinken.

Die ermittelten Preise sind eine Momentaufnahme. Insbesondere innerhalb der großen Bundesländer können die Unterschiede erheblich sein und vom heute ermittelten Landesdurchschnittswert abweichen. Der Club empfiehlt Autofahrern, nicht nur die regionalen Preisunterschiede zu nutzen. Auch innerhalb von Städten gibt es regelmäßig gute Möglichkeiten beim Tanken zu sparen. Informationen, über die günstigste Tankstelle in der Nähe gibt es über die App "ADAC Spritpreise" sowie über www.adac.de/tanken.

Hinweis: Zu diesem Text bietet der ADAC unter www.presse.adac.de eine Grafik an.

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