ADAC

Autourlaub 2001
Strenge Strafen für verbotenes Überholen
ADAC: Bei Verstößen drohen im Ausland empfindliche Geldbußen

    München (ots) - Verkehrssünden können im Ausland ein tiefes Loch
in die Urlaubskasse reißen. Hohe Geldbußen riskieren Autofahrer laut
ADAC vor allem bei der Missachtung von Überholverboten. Oft sind im
Urlaubsland bei den Überholvorschriften auch nationale Besonderheiten
zu beachten. So darf beispielsweise in der Schweiz und Österreich
nicht vor Fahrbahnkuppen, in Italien nicht vor und in Kreuzungen
überholt werden. In allen drei Ländern ist das Überholen zudem
ausdrücklich vor und in Kurven sowie vor und auf unbeschrankten
Bahnübergängen untersagt. Folgende Bußgelder drohen nach einer
ADAC-Übersicht bei Überholverstößen in den einzelnen Ländern:
    
    - Belgien                ab 390 Mark
    
    - Dänemark              270 Mark
    
    - Deutschland         ab 80 Mark
    
    - Frankreich          ab 180 Mark
    
    - Griechenland        580 Mark
    
    - Großbritannien    480 Mark
    
    - Italien                ab 130 Mark
    
    - Niederlande         bis 160 Mark
    
    - Norwegen              ab 600 Mark
    
    - Österreich          ab 70 Mark
    
    - Schweiz                ab 260 Mark
    
    - Slowenien            140 bis 420 Mark
    
    - Spanien                ab 175 Mark
    
    - Tschechien          bis 180 Mark
    
    - Ungarn                 bis 770 Mark
    
    Der ADAC macht in diesem Zusammenhang darauf aufmerksam, dass auch
Verstöße gegen die Blinkvorschriften beim Überholen mit Bußgeldern
geahndet werden. In Italien, Kroatien, Slowenien und Jugoslawien gilt
die Besonderheit, dass während des gesamten
    
    Überholvorgangs geblinkt werden muss.
    
    Ausländische Bußgeldkataloge und detaillierte Verfahrenshinweise
können dem ADAC-Handbuch "Bußgeld im Ausland" entnommen werden.
Erhältlich ist dieses Handbuch zum Preis von 19,80 Mark im Buchhandel
oder beim Automobil-Club.    
    
    
ots Originaltext: ADAC
Im Internet recherchierbar: http://www.presseportal.de


Pressekontakt:

Für Rückfragen:
Reiner Walsch
ADAC-Pressestelle
Tel.: (089) 76 76- 2629
Fax:  (089) 76 76- 4800
Presse@zentrale.adac.de
http://www.presse.adac.de

Anfragen von Funk und Fernsehen bitte an das ADAC-Studio:
Tel.: (089) 76 76- 2078
oder (089) 76 76- 2049
oder (089) 76 76- 2625



Das könnte Sie auch interessieren: