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Audi A4 im Härtetest
Gute Noten für den Ingolstädter
Geringe Mängel beim Frontcrash verhindern Bestnote

    München (ots) - Mit vier von fünf Sternen oder 30 von 34 möglichen
Punkten erreichte der Audi A4 beim Crash auf der Testanlage des ADAC
in Landsberg bei München ein hervorragendes Ergebnis. Dass ihm der
fünfte Stern in diesem EuroNCAP-Test versagt blieb, liegt an
kleineren Schwächen beim Frontalaufprall. Zwar lässt die
Knautschzone des Vorderwagens in Verbindung mit der steifen
Fahrgastzelle den Insassen den erforderlichen Überlebensraum,
Abstimmungsprobleme zwischen Lenkradairbag und Sicherheitsgurt
führen jedoch zu etwas erhöhten Belastungswerten im Bereich der Brust
des Fahrers. Noch nicht perfekt ist auch der Knieaufprallbereich.
Dort drohen Verletzungen durch das Zündschloss und den
Verstellmechanismus des Lenkrades.
    
    Beim Stoß in die Flanke des Audi zeigt sich seine wahre Stärke.
Ein perfekt arbeitendes System aus Seiten- und Kopfairbag,
verstärkten Türschwellern und stabilen Querrohren in den Vordersitzen
verhindert größere Belastungen an der Messpuppe. Das Ergebnis:
maximale Punktezahl (16) beim Seitencrash mit Tempo 50 zuzüglich
zwei Sonderpunkte für die brutalste Form des Seitencrashs, den
Pfahlaufprall aus 29 km/h. Auch hier erfreulich niedrige Messwerte am
Dummy-Kopf.
    
    Die Anstrengungen der Audi-Konstrukteure in punkto Sicherheit
haben sich also gelohnt. Neben den bereits erwähnten Verbesserun-gen
haben sie in den A4 zusätzliche Sensoren eingebaut, die den
Auslösezeitpunkt der Sicherheitsgurte optimieren sollen sowie eine
Abstellplatte für den linken Fahrerfuß, der bei einem Frontalunfall
die Wucht des Stoßes abfedern soll. Wenn es gelingt, die schwierigen
und sehr anspruchsvollen Anforderungen beim Frontalcrash noch besser
auszubalancieren, wird der A4 ein heißer Anwärter auf den fünften
Stern sein.
    
    
ots Originaltext: ADAC
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