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Alte Führerscheine/ Verkehrsministerium dementiert Vorwürfe/ ADAC: Notfalls auf EU-Richtlinie verweisen

      München (ots) - Wenn deutsche Urlauber in Österreich oder andern
EU-Staaten von der Polizei abkassiert werden, weil sie bei Kontrollen
noch ihren alten grauen oder rosa farbenen Führerschein vorzeigen,
sollten sie nach einem Rat des ADAC dies nicht hinnehmen. Eine
entsprechende EU-Richtlinie besagt, dass alle vor Inkrafttreten
dieser Richtlinie gültigen Führerscheine auch im Ausland anerkannt
werden müssen. Dieser Ansicht ist nach ADAC-Recherchen auch das
österreichische Verkehrsministerium. Konkrete Fälle seien dort auch
noch nicht bekannt geworden.

    Um Auslandsreisenden, die trotzdem Probleme haben, die Argumentation mit der Polizei zu erleichtern, rät der ADAC, den Text einer entsprechenden EU-Kommissions-Entscheidung in der Tasche zu haben. Er ist in mehreren Sprachen unter www.adac.de im Internet sowie unter der Telefonnummer 0190-67 07 00 37 00 abrufbar. Man kann ihn sich ab Montag, 5. Juni, auch in allen ADAC-Geschäftsstellen abholen.

    Hilft auch das nichts, bleibt nichts anderes übrig, als das geforderte Verwarnungsgeld unter Vorbehalt rechtlicher Schritte zu bezahlen. Allerdings rät der ADAC, darauf zu achten, dass aus dem Strafzettel sowohl der bezahlte Betrag als auch der Grund für die Verwarnung hervorgeht. Man kann dann versuchen, mit Hilfe eines ausländischen Anwalts die Verwarnung anzufechten und sein Geld zurückzubekommen.

    Besitzern alter, schlecht lesbarer Führerscheine, die unter Umständen auch noch ein veraltetes Foto enthalten, rät der ADAC, diese gegen das neue EU-Dokument umzutauschen. Der Umtausch kostet bundeseinheitlich 47 Mark und kann derzeit noch bis zu sechs Wochen dauern.

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