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"K1 Das Magazin" mit Britta Sander am Donnerstag, 20. September 2001, um 21:15 Uhr bei Kabel 1 mit diesen Themen:

    München (ots) -
    
    Blüten aus dem Osten
    
    Kurz vor Einführung des Euro erlebt der Falschgeldmarkt eine
besondere "Blütezeit". Millionen Mark, zu einem großen Teil beste
Qualität aus Bulgarien, überflutet den Geldmarkt. Allein in diesem
Jahr wurde in Deutschland 50 Prozent mehr Falschgeld sichergestellt
als 2000. Hochburg der Fälscher ist Sofia. Von dort aus werden die
Blüten nach Westeuropa verteilt. Die Noten sind selbst für Experten
nur schwer von echtem Geld zu unterscheiden. In einigen Wochen kommt
der angeblich fälschungssicher Euro und die handwerklich nahezu
perfekten Fälscher stehen sicher längst in den Startlöchern ...
    
    Geld ohne Fragen
    
    Die älteste Form des Kreditgeschäfts: Das Faustpfand.
Wertgegenstände als Pfand für geliehenes Geld - das gab es schon im
8. Jahrhundert v. Chr. Heute existieren in Deutschland rund 170
staatlich genehmigte Pfandleihhäuser. Rund 1,3 Millionen Menschen
leihen sich jährlich auf diese Weise Geld. "Grüne's Leihhäuser" in
Hamburg ist mit seinen 22 Filialen bundesweit das größte Unternehmen.
Filialleiterin Christa Wachter überprüft genauestens die gebrachten
Gegenstände, denn für Geräte, die nicht funktionieren, gibt es auch
kein Geld. Obwohl der effektive Jahreszins von etwa 35 Prozent weit
über dem der üblichen Bankkredite liegt, ist der Andrang im Leihhaus
groß.
    
    Tierischer Umzug
    
    Das Berliner Tierheim im Bezirk Lankwitz: Die vierbeinigen
Bewohner warten auf den Transport in ein neues Zuhause. Seit 100
Jahren existiert das alte Gemäuer, seit Jahren aber platzt das
Tierheim aus allen Nähten. Nach 10 Jahren Kampf um ein größeres
Domizil ist es nun geschafft: 30 Kilometer entfernt von Lankwitz ist
das neue Tierheim mit 16 Hektar Fläche das größte der Welt. Es bietet
Platz für rund 1.000 Tiere. Die Kosten: 65 Millionen Mark, und die
sind aus eigenen Mitteln, Spenden und Nachlässen bezahlt worden. Doch
bevor die Tiere ihre neue Behausung genießen dürfen, müssen sie den
Umzugsstress über sich ergehen lassen ...
    
    Drehscheibe Duisport
    
    Der wichtigste Rhein-Hafen Deutschlands ist der Duisburger Hafen.
Mit 21 Millionen Tonnen Umschlag ist er der größte Binnenhafen
Europas. Täglich laufen hier rund 50 Schiffe ein und aus, löschen
ihre Ladung und nehmen neue auf. Im Monat werden hier rund 12.000
Container abgefertigt. 13 Hafenmeister sind zuständig für die
Kontrolle und die Erfassung der Schiffe. Einer der Verantwortlichen
für den reibungslosen Ablauf der Verladearbeiten im "Duisport" ist
Platzmeister Michael Schombertz. Der 32-jährige dirigiert auf dem 10
Hektar großen Areal des "Schiff-Schiene-LKW-Terminals" Kräne, Stapler
und Schwerlast-Hebeeinrichtungen. Drehscheibe Duisport - über 230
Transportfirmen wickeln hier ihre Geschäfte ab.
    
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