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"Abenteuer Leben" mit Christian Mürau am Samstag, 14. April 2001, um 18:05 Uhr bei Kabel 1 mit diesen Themen

Unterföhring (ots) - Torpedos - tödliche Aale Der Kroate Ivan Lupis revolutionierte vor 140 Jahren die Kriegsführung auf See: Er erfand das Torpedo. Was damals nur ein überdimensionales Projektil war, ist heute ein High-Tech Gerät mit eigenem Antrieb und hochsensibler Zielerfassungselektronik. Die größten modernen Torpedos sind bis zu sieben Meter lang und über 1,5 Tonnen schwer. Sie finden ihr Ziel über eingebaute Sensoren, zumeist akustischer Art, und steuern sich selbst. Nach einem ersten Schub durch Druckluft beschleunigt ein eigener Motor die Geschosse auf bis zu 75 Kilometer pro Stunde. Leistungsstarke Torpedos können ein Ziel noch in 40 Kilometern Entfernung erreichen. Die Entwicklung ist noch lange nicht am Ende, die US-Navy entwickelt Unterwasser-Drohnen in der Form von Mantarochen. Diese unbemannten U-Boote sollen explosive Fracht ferngesteuert in die Nähe des Feindes transportieren und eigenständig den Angriff starten. Die größte Bäckerei Europas 200.000 Toastbrote produziert die Kamps AG bei Stuttgart, die größte und modernste Backfabrik Europas, jeden Tag. Hintereinander aufgereiht ergibt das eine Schlange von fünf Kilometern, dazu kommen 80.000 Packungen Vollkornbrot und 50.000 Packungen Brötchen. Thomas Speith leitet die Mega-Bäckerei mit ihren Fließbänder und den vollautomatischen Backstraßen. Sein wichtigstes Ziel: Die Bänder dürfen keine Sekunde still stehen, denn das hätte katastrophale Folgen für die empfindliche Ware. Das Vermengen von Mehl und Getreide funktioniert automatisch. Gären, aufgehen, backen - alles verläuft nach Stoppuhr, gesteuert von Robotern und Maschinen. 1.600 Supermärkte beliefert Speith in ganz Deutschland, und jede seiner drei einhundert Meter langen Backstraßen produziert in der Stunde den Bedarf einer Kleinstadt. Iceroadtrucker Sie versorgen Diamant- und Goldminen im Norden Kanadas mit Treibstoff, Zyanid Baumaterial und Sprengstoff: Trucker auf einem 600 Kilometer langem Highway aus Eis. Jedes Jahr wird die Eispiste auf zugefrorenen Flüssen und Seen neu angelegt. Beginnt das Eis zu knacken, wird es gefährlich. Immer wieder brechen LKW im Eis ein und müssen dann mühsam freigesprengt werden. Für die Sicherheit des eisigen Versorgungsweges ist Chefkontrolleur John Vician verantwortlich. Brüchige Stellen müssen sofort mit Wasser geflickt werden. Vician ist gleichzeitig auch "Eisverkehrspolizist" und kontrolliert die Geschwindigkeit - höchstens 35 km/h sind erlaubt. Der Weg übers Eis ist nur wenige Winterwochen befahrbar - der Lohn für die Fahrer: 25.000 Dollar. ots Originaltext: Kabel 1 Im Internet recherchierbar: http://recherche.newsaktuell.de Bei Rückfragen: Kabel 1 Julia Abach Tel: 089/ 9507-2244 http://www.Kabel1.de Kabel 1 text, S. 328 Original-Content von: kabel eins, übermittelt durch news aktuell

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