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"Die Invasion der Quallen" beleuchtet "planet e." im ZDF

"Die Invasion der Quallen" beleuchtet "planet e." im ZDF
Die Kompassqualle ist das Wappentier der Biologischen Anstalt auf der Nordseeinsel Helgoland. Weiterer Text über ots und www.presseportal.de/nr/7840 / Die Verwendung dieses Bildes ist für redaktionelle Zwecke honorarfrei. Veröffentlichung bitte unter Quellenangabe: "obs/ZDF/Florian Graner"

Mainz (ots) - In vielen Urlaubsgebieten sind Quallen zu einer echten Plage geworden. Meist bleibt es bei Verbrennungen der Haut - doch einige exotische Arten haben sogar tödliche Gifte. Über "Die Invasion der Quallen" berichtet "planet e." am Sonntag, 11. Juni 2017, 16.30 Uhr, im ZDF. Filmautorin Britta Kunft begibt sich auf eine Reise zu den Hotspots der Quallen-Forschung in Mittelmeer, Atlantik, Nord- und Ostsee.

Weltweit kommen nach Schätzungen der amerikanischen National Science Foundation pro Jahr etwa 150 Millionen Menschen mit Quallen in Berührung. Gerade für die Mittelmeerregion, die von ihren Feriengästen abhängig ist, stellt die Invasion der Quallen ein wirtschaftliches Problem dar: Strände müssen vorübergehend geschlossen werden, Touristen bleiben aus. Der Mensch ist für das gewaltige Ausmaß der globalen Quallen-Population mitverantwortlich: Das Meer wird überfischt, und durch den globalen Schiffsverkehr werden fremde Quallen eingeschleppt. Auch in der Ostsee tummeln sich schon einige dieser exotischen Arten.

"planet e." begleitet die Quallen-Expertin Cornelia Jaspers bei ihren Forschungen in der Ostsee. Jaspers untersucht auch die Auswirkungen der Quallen-Invasion auf die Speisefische. Arten wie die eingeschleppte Rippenqualle fressen bevorzugt Dorschbabys, die so genannten Dottersacklarven. Breiten sich die Rippenquallen weiter aus, ist der Nachwuchs bestimmter Fischarten ernsthaft bedroht. Hinzu kommen globale Erwärmung und höhere Wassertemperaturen in den Ozeanen: Je aufgeheizter das Wasser ist, desto produktiver sind die Quallenpolypen, die sich unentwegt weiter vermehren.

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