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ZDF-Programmhinweis
Dienstag, 18. Januar 2000, 9.03 Uhr
Volle Kanne, Susanne
Frontal, 21.00 Uhr
Mittwoch, 19. Januar 2000, 0.15 Uhr
nachtstudio

    Mainz (ots) -

    Dienstag, 18. Januar 2000, 9.03 Uhr

    Volle Kanne, Susanne

    - Fit in den Tag: Chinesische Woche 2 - Moxibustion     - Schwerpunkt: Mietrecht - Mieterhöhung     - Menschenskinder     - Einfach lecker: Asiatischer Putenspieß     - Clever einkaufen: Billig-Artikel im Test     - Der Nächste bitte: Sodbrennen     - Auszeit: Hydro-Kultur     - Privat: Single-Dasein     - Trend: Neues von der Möbelmesse

    Dienstag, 18. Januar 2000, 21.00 Uhr

    Frontal

    1. Schwarze CDU-Kassen - Die Spur des Geldes     2. Zwangsspende - Auch Grüne im Finanz-Dschungel     3. SPD-Affäre - Die Spur der Flüge     4. Krawalle im Stadion - Katastrophe bei Fußball-EM programmiert?     5. Wenn das Blut kocht - Wie die Grippewelle gestoppt werden kann

    Moderation: Bodo H. Hauser und Ulrich Kienzle

    Mittwoch, 19. Januar 2000, 0.15 Uhr

    nachtstudio     Was wir vermissen werden

    Gäste:     Peter Glotz, Publizist und Kommunikationswissenschaftler     Barbara Sichtermann, Autorin     Robert Kurz, Publizist     Moderation: Volker Panzer

    Der Schritt ins Jahr 2000 ist vollbracht! Weltweit wurde die Millenniums-Grenze mediengerecht überschritten, das 20. Jahrhundert ist nur noch Geschichte. Trotz aller Euphorie bietet die Jahrtausendwende auch Gelegenheit, wehmütig an politisch- gesellschaftliche Errungenschaften zu erinnern, für die hart gekämpft wurde und die wir bestimmt einmal vermissen werden.

    Blick zurück: Zwei Ideologien haben das 20. Jahrhundert geprägt. Der Kommunismus, der das Ziel soziale Gerechtigkeit und Wohlstand mit totalitären Mitteln zu steuern versuchte, und die liberale Demokratie, die zur Schaffung von Freiheit und allgemeinem Wohlstand auf die Kräfte des freien Marktes setzte. Die Folgen sind bekannt: Im letzten Teil des Jahrhunderts siegte die Demokratie über den Kommunismus. Und schon jetzt, zehn Jahre später, scheint alles wieder anders: Soziale Errungenschaften und politische Freiheiten drohen zwischen die Mühlsteine der Weltökonomie zu geraten.

    Jenseits von schwarzer Skepsis und Prognosen wird sich im 21. Jahrhundert einiges ändern: Es ist zu erwarten, dass die Utopien der Marxisten, der liberale Rechtsstaat der westlichen Demokratien, aber auch Ludwig Erhards "soziale Marktwirtschaft" oder Willy Brandts Appell "Mehr Demokratie wagen" nur noch in Geschichtsbüchern nachzulesen sein werden. Die Zukunft wird globaler, digitaler, aber auch kriegerischer sein.

    Was sind die Bastionen, auf die wir einmal stolz waren? Haben Freiheit und Sozialstaat überhaupt eine Zukunft im harten Wettbewerb des globalen Kapitals? Bedeutet Globalisierung das Ende der sozialen Marktwirtschaft? Was ist nicht mehr zeitgemäß? Woran müssen wir arbeiten, um es zu verbessern? Und wofür lohnt es sich zu kämpfen?

    Volker Panzer blickt zurück in die Zukunft und fragt , welche Verluste zu beklagen - welche zu begrüßen sind.

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