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Microsofts Xbox im c't-Test
Kampf der Spielekonsolen

    Hannover (ots) - Microsoft hat den Spielekonsolen-Herstellern Sony
und Nintendo den Kampf angesagt. Auf dem amerikanischen Markt hat die
Xbox des Softwareherstellers vom Start weg reißenden Absatz gefunden.
Und das nicht zu Unrecht, hat das Computermagazin c't in seiner
aktuellen Ausgabe 25/01 festgestellt.
    
    Lange Zeit hat Sonys Playstation 2 den Markt der Spielekonsolen
dominiert. Doch jetzt wollen auch Nintendo mit dem GameCube und
Microsoft mit der Xbox ein Stück vom Konsolen-Kuchen abbekommen.
Beide können sich neben der Playstation 2 durchaus sehen lassen.
c't-Redakteur Hartmut Gieselmann hat sich besonders von der Grafik
der Xbox beeindrucken lassen: "Solch detaillierte Texturen und
geschmeidige Bewegungen wie auf der Xbox sucht man auf allen anderen
Plattformen vergebens."
    
    Die Konsolenfans werden sich auch über die eingebaute Festplatte
der Xbox freuen. Damit können sie umfangreiche Spielstände
abspeichern, was bisher nur auf dem PC ging. Wer DVDs mit der Xbox
abspielen möchte, muss das eingebaute DVD-Laufwerk dazu erst
freischalten, indem er eine spezielle Fernbedienung von Microsoft
hinzukauft. Der hohe Preis ist das größte Manko der Konsole. In den
USA für 299 US-Dollar zu haben, sollen die Geräte in Deutschland für
940 Mark im Frühjahr auf den Markt kommen.
    
    Die Playstation 2 ist mit derzeit rund 600 Mark weitaus günstiger,
und sie kann Video-DVDs direkt abspielen. Hinzu kommt eine
vergleichsweise riesige Auswahl an Spielen. Der GameCube von Nintendo
verzichtet derweil gänzlich auf DVD- und CD-Wiedergabe, kostet in den
USA allerdings nur 199 US-Dollar. Die Auswahl an Spielen macht
deutlich, dass der GameCube am ehesten für Kinder geeignet ist. Wer
künftig stets die neuesten Action-, Renn- und Sportspiele in die
Finger bekommen will, wird die wohl bei Xbox und Playstation finden -
die meisten Spieleentwickler dieser Genres finden nämlich das
Konsolengeschäft lukrativer als den PC-Markt. (hag)
    
    Titelbild c't 25/2001:
    
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