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Raumklang für DVD-Video und Action-Spiel
Kino-Sound aus dem PC

    Hannover (ots) - Heimkino per DVD oder 3D-Spiele: Mit der
richtigen Soundkarte und geeignetem Surround-Lautsprechersystem kann
das ein echtes Klangerlebnis sein. Doch die Hersteller werben häufig
mit verwirrenden Angaben, die schnell zu einem Fehlkauf führen
können.  Das Computermagazin c't hat Soundkarten und Lautsprechersets
in der aktuellen Ausgabe 08/2001 getestet.
    
    Zwei kleine Miniboxen reichen schon lange nicht mehr, um die Ohren
von anspruchsvollen DVD- und Spielefans wirklich zufrieden zu
stellen. Erst mit einem System aus sechs Boxen ist man für alle Fälle
gerüstet, es geht aber auch mit weniger. Wer jetzt auf Einkaufstour
gehen will, sollte sich allerdings von wohlklingenden
Werbebotschaften der Hersteller nicht blenden lassen. "Trotz enormer
Leistungsangaben konnten einige Lautsprechersets in unserem Test
keine überzeugende Vorstellung bieten, weder bei Lautstärke noch bei
Klangqualität", sagt c't-Redakteur Dr. Volker Zota. "Hinzu kommt,
dass auch bei den Soundkarten munter mit Begriffen wie Dolby Digital,
DTS oder EAX hantiert wird, wobei sich diese Formate grundlegend
unterscheiden."
    
    Bei der Auswahl der richtigen Soundkarte für DVD-Filme gibt es im
Grunde zwei Möglichkeiten: Entweder sie besitzt einen Digital-Ausgang
für die digitalen Standards Dolby Digital oder DTS, oder sie muss
über analoge Ausgänge für fünf bis sechs Boxen verfügen. Wer seinen
Klangschwerpunkt auf 3D-Spiele legt, sollte auf den EAX-2.0-Standard
achten, was grundsätzlich schon mal vier analoge Ausgänge bei der
Soundkarte erfordert.
    
    Auch bei der Suche nach dem passenden Lautsprecher-Set spielen
diese Standards eine Rolle. Der c't-Test zeigt, dass für jeden
Geldbeutel ein passendes System auf dem Markt erhältlich ist. Sie
kosten zwischen 200 und 1200 Mark. Bei den günstigen Angeboten muss
man aber mitunter deutliche Abstriche in Sachen Klangqualität
hinnehmen. Das hat im Wesentlichen mit der Ausstattung der Boxen und
des Subwoofers zu tun, der für die Bässe verantwortlich ist. "Man
muss sich vorher also genau überlegen, was man braucht", rät
c't-Experte Dr. Volker Zota. "Vor allem lohnt es sich, vor dem Kauf
eines neuen Systems, den Klang einmal selbst auszutesten."
    
    Titelbild c't 08/2001:
    www.heise.de/presseinfo/bilder/ct/01/ct082001.jpg
    
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