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c't-Test: All-in-One-Notebooks bis 6000 Mark
Mobile Alleskönner mit kurzem Atem

    Hannover (ots) - Mit üppiger Ausstattung und vielen Erweiterungsmöglichkeiten wollen die Mobilrechner der oberen Mittelklasse Desktop-PCs überflüssig machen. Ganz gelingt es ihnen jedoch nicht, ermittelte das Computermagazin c't in seiner aktuellen Ausgabe 19/2000. Im Mobilbetrieb enttäuscht vor allem die schwache Akkuleistung.

    Die Ansprüche an die All-in-One-Notebooks sind hoch. In ihrer Zwitterfunktion als PC-Ersatz und Reisebegleiter sollen sie kontrastreiche Bilder liefern, hohe Rechenleistung mitbringen, und über alle Anschlüsse und Erweiterungsmöglichkeiten wie die heimischen PCs verfügen. Gleichzeitig sollen sie aber für den mobilen Einsatz auch kompakt, robust und nicht zu schwer sein sowie im Akkubetrieb möglichst lange durchhalten.

    Sieben Geräte in der Preisklasse bis 6000 Mark mit hochauflösendem Bildschirm und DVD-Laufwerk standen bei c't jetzt auf dem Prüfstand. In punkto Speicherplatz und Rechenleistung müssen sich die Mobilrechner nicht verstecken. Ganz im Gegenteil: Einige Modelle verfügen bereits über mehr Rechenleistung als mancher Billig-PC. Hohe Temperaturen, laute Lüfter und kurze Akkulaufzeiten sind jedoch unerfreuliche Be-gleiterscheinungen von so viel Power.

    Die Kapazität der Akkus ist ein großer Schwachpunkt bei fast allen Testteilnehmern. Lediglich zwischen 2 und 2,6 Stunden sind sie im Schnitt betriebsbereit. Im Umgang mit CD, CD/R und CD/RW gibt es hingegen bei allen DVD-Laufwerken keine Probleme. Richtiges Kinovergnügen bieten nur zwei der getesteten Geräte. Bei den anderen störten ruckelnde Bilder oder gar Komplettabstürze.

    Dem heimischen PC am nächsten kommt das gut konfigurierte Dell Inspirion 5000. Besonders wegen seiner Grafikleistung und seines modularen Laufwerks ragt es aus dem Reigen der mobilen Alleskönner heraus. Legt man besonderen Wert auf wenig Gewicht und viel Laufzeit, dann hat das Asus L7 300 G klar die Nase vorn. Das 2,9 kg leichte Gerät hält mit rund vier Stunden den Laufzeitrekord im Testfeld.


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