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LCD-Monitore: Preise in Bewegung
Immer noch teure Fehlkäufe möglich

    Hannover (ots) - Trotz Preissenkungen muss man noch immer
mindestens 2000 Mark für einen Flachbildschirm bezahlen. Von den
Zusatzfunktionen, mit denen viele Hersteller ihre Geräte jetzt
aufwerten, sollte sich der Anwender nicht blenden lassen, rät das
Computermagazin c't in seiner aktuellen Ausgabe 10/00. Nach wie vor
entscheidendes Kaufkriterium ist die Bildqualität - und die ist trotz
des generell hohen Preises nicht automatisch gewährleistet.
    
    Obwohl die Monitorausstattung bei den Flachdisplays immer
umfangreicher wird, erfüllen manche der teuren LCDs nicht einmal die
Grundvoraussetzung - ein ergonomisch flimmerfreies Bild. Auch in
puncto Blickwinkelabhängigkeit und Kontrasthöhe gibt es deutliche
Unterschiede.
    
    Zu den Zusatzfunktionen zählen zwei im Monitor integrierte
Videoeingänge, die den Betrieb von zwei PCs an einem Bildschirm
ermöglichen. Noch komfortabler wird es mit zwei USB-Eingängen, dann
können beide Rechner mit nur einem Tastatur-Maus-Set bedient werden.
Auch Videokamera und -recorder können heute an einigen LCDs
angeschlossen werden. Groß im Kommen bei den Flachbildschirmen sind
die hybriden Geräte. Mit ihnen ist der Anwender flexibel, denn sie
arbeiten mit herkömmlichen Grafikkarten, verstehen sich aber auch auf
die digitalen Videosignale zukünftiger Karten.
    
    Doch alle Extras kosten. So verteuern die zusätzlichen Features
die an sich schon hochpreisigen Flachbildschirme nochmals. Deshalb
sollte man sich vor der Anschaffung intensiv mit den
Qualitätskriterien für LCDs auseinander setzen, denn die sind in
vielen Belangen völlig anders als bei klassischen Röhrenmonitoren.
    
    Unter den Geräten mit Zusatzausstattung fielen der 15-Zöller
MultiSync von NEC für 2.500 Mark sowie das 18-Zoll-Display von Nokia
800 Pro+ für 7.400 Mark positiv auf. Beide hybride LCDs überzeugen
durch gute Gehäuseverarbeitung, einfache Bedienung und zuverlässigen
Betrieb. Darüber hinaus liefern sie stabile, flimmerfreie Bilder.
    
ots Originaltext: c't
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