BR Bayerischer Rundfunk

Bayerisches Fernsehen
Samstag, 18. Mai. 2002, 20.15 bis 21.15 Uhr / "Gernstl in Regensburg"

    München (ots) - Am nördlichsten Punkt der Donau, dort wo Regen, Naab und Laaber in den viel besungenen Strom münden, liegt die Hauptstadt der Oberpfalz: Regensburg. Der gotische Dom, die Patrizierhäuser und die Steinerne Brücke aus dem 12. Jahrhundert sind die Wahrzeichen der 2000 Jahre alten Reichs- und Bischofsstadt.

    Die zahlreichen Besucher sind vor allem vom Dom und der lebendigen Altstadt mit ihren pittoresken Gassen begeistert. Auch Franz X. Gernstl und sein Team sind angetan von den prunkvollen Fassaden, die nach dem Vorbild italienischer Baumeister geschaffen wurden und der "nördlichsten Stadt Italiens" ihr mediterranes Flair verleihen.

    Aber wie immer gilt Gernstls Interesse mehr dem Leben hinter den Kulissen, den spontanen Begegnungen auf der Straße und den Eigenheiten der Menschen in einer Region. Gernstl trifft einen ehemaligen Kollegen, den 76-jährigen Fernsehjournalisten Werner Widmann. Der outet sich beim Frühschoppen in der historischen Wurstkuch'l als "konservativer Anarchist". Beim gemeinsamen Besuch in der Dombauhütte erfahren die beiden, warum die Steine in hundert Metern Höhe, dort, wo sie kaum mehr jemand sehen kann, mit aufwändigen mittelalterlichen Techniken restauriert werden, denn "Gott kann sie auch da oben sehen."

    Beim Geigenbaumeister Goldfuß erlebt das Team die "Geburt" einer Geige. Nach zwei Monaten Bauzeit ist das der spannende Moment, in dem sich beim ersten Anspielen für die junge Geigenbaumeisterin herausstellt, ob sie gute Arbeit geleistet hat.

    Regensburger Originale aber auch ganz normale Menschen hat Gernstl vor seiner Kamera. Ganz ohne Scheu gewähren sie ihm einen kurzen, aber intensiven Einblick in ihr Leben ? wie sie wohnen, was sie arbeiten, was sie denken und fühlen. Eine Bäuerin versucht ihm einen lebenden Hasen zu verkaufen und schwärmt dabei von "Hase in Rahmsoße", ihrem Lieblingsrezept. Ein Turmuhrenbauer erzählt, dass die Arbeit mit den handgefertigten alten Uhrwerken sein Zeitempfinden verlangsamt hat. Und natürlich wird auch das Geheimnis der Regensburger Knackwurst im Selbstversuch ergründet.

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