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Freitag, 8.3.2002, 10.03 Uhr
Das Notizbuch / Freitagsforum
"Die Krise nach dem Krieg - wie Frauen um Normalität kämpfen"

    München (ots) - Bosnien, Tschetschenien, Afghanistan -
Krisengebiete, Kriegsgebiete. Solange die Kriege andauern,  stehen
sie im Rampenlicht der Medien. Doch was kommt danach? Wie werden die
Traumata des Krieges verarbeitet? Wie der Alltag neu organisiert?
Nach dem Friedensschluss interessiert sich kaum jemand mehr für diese
Krisenherde, gleichzeitig sind die zerrütteten Gesellschaften weit
davon entfernt, normal zu funktionieren. Einen wichtigen Beitrag dazu
leisten die Frauen. Sie sind die Leidtragenden im Krieg. Sie müssen
nach dem Krieg dafür sorgen, dass traumatisierte Familien weiterleben
können, dass die zerbrochene Gesellschaft zusammengekittet wird. Zum
Internationalen Frauentag wird im Freitagsforum das Thema diskutiert
"Die Krise nach dem Krieg - wie Frauen um Normalität kämpfen".
    
    Es diskutieren: Ajmon Krasniqi, Flüchtlingsfrau dem aus Kosovo,
die vor drei Jahren mit vier Kindern nach Deutschland kam Maxi
Besolt, Frauenrechtlerin und Trümmerfrau aus München Edit Schlaffer,
Buchautorin und Afghanistan-Expertin
    
    
    
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