BR Bayerischer Rundfunk

Bayerisches Fernsehen
Donnerstag, 9. November 2000, 20.15 Uhr
quer - durch die Woche mit Christoph Süß

    München (ots) -
    
    Folgende Beiträge sind vorgesehen:
    
    Deutsche Leitkultur - jüdische Leidkultur?
    Ephraim Kishon und Ilja Richter in quer
    
    Der Jahrestag der Reichsprogromnacht ist Schwerpunkt der
quer-Ausgabe vom 9. November. Im Studio diskutieren eine junge
Münchner Jüdin, der jüdische Showmaster, Autor und Schauspieler Ilja
Richter und der Münchner Oberbürgermeister Christian Ude. Der
meistgelesene jüdische Autor in Deutschland, der Satiriker Ephraim
Kishon, sagt in einem quer-Portrait, wie er zu Deutschland und den
Deutschen steht, wie jüdisches Leben in einem Land aussieht, in dem
rechtsradikale Gewalt wieder aufflammt.
    
    Brauner Terror: Antisemitische Anschläge in Weiden
    
    Schon fünfmal haben Unbekannte in diesem Jahr in Weiden in der der
Oberpfalz jüdische Einrichtungen und Geschäfte attackiert: Farbbeutel
flogen auf das jüdische Gemeindezentrum und auf  Gedenktafeln,
zweimal wurden die Schaufenster des Fotogeschäfts der Vorsitzenden
der jüdischen Gemeinde eingeschlagen. Doch der Bürgermeister schweigt
beharrlich, und auch die meisten Bürger ziehen es vor wegzusehen.
Nach dem Auftauchen eines üblen Hetzbriefes sagt allerdings selbst
die Polizei: "Schlimmer geht's nicht mehr."quer macht sich auf
Spurensuche.
    
    Die Düsentriebs: Eine Familie erfindet um die Wette
    
    Die ameisenfreie Picknick-Decke, die aus Butter und Marmelade
vorgemischte "Bumilade" und "Urinex", die praktische Pinkel-Hilfe -
all das entstammt dem revolutionären Erfindergeist der Familie Heindl
aus Neumarkt in der Oberpfalz. quer hat die notorische
Erfinderfamilie besucht und stellt vor, was Vater, Mutter, Sohn und
Tochter so alles ausgebrütet haben, um Heim und Garten zu einem
bedienerfreundlichen Technik-Paradies  umzurüsten.
    
    Geister-Stunde: Heilen mit den Kräften der Schamanen
    
    Salbeibüschel rauchen, Räucherstäbchen glimmen, dazu der Rhythmus
der Trommel. Ein Schamane, ein Geistheiler, ist bei der Arbeit. Die
ursprünglich indianischen Wunderheiler glauben, in den Körper eines
Kranken hineinhören, die Geister aus der Natur rufen und ihre
Heilkräfte nutzen zu können. In den Fußstapfen der Schamanen sind
heute auch allerlei nicht-indianische Heilkünstler getreten, deren
Fähigkeiten die quer-Reporterin am eigenen Leib getestet hat.
    
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