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Euro-Schwäche
Waigel fordert EU-Aktionsbündnis

München (ots) - Wegen des ins Trudeln geratenen Euros sieht der frühere Bundesfinanzminister Theo Waigel einen dringenden Handlungsbedarf bei der Europäischen Union. Gegenüber dem Bayerischen Fernsehen äußerte Waigel, die EU-Staaten müssten schnellstmöglich ein Aktionsprogramm verabschieden und zwar mit dem Ziel, Reformen zur Arbeitsmarktpolitik und zur Sozialpolitik durchzuführen. Deutschland komme dabei die Rolle einer Lokomotive zu. "Wir dümpeln vor uns hin", sagte Waigel. In einem Interview mit dem BR-Magazin "Zeitspiegel" vom 26. April (21.20 Uhr, Bayerisches Fernsehen) forderte Waigel zudem die Bundesregierung auf, zusammen mit der Opposition die längst fälligen Reformen bei der Steuer- und Rentenpolitik durchzusetzen. Der Kanzler, so Waigel, "müsste doch nachdenklich werden, denn wenn die Deutschen das Vertrauen in den Euro verlieren, wäre dies fatal". Bei Verwendung bitte Quellenangabe! ots Originaltext: Bayerischer Rundfunk Im Internet recherchierbar: http://recherche.newsaktuell.de Kontakt: Bayerischer Rundfunk Pressestelle Tel. 089 / 5900 2176 Original-Content von: BR Bayerischer Rundfunk, übermittelt durch news aktuell

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