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Bayerisches Fernsehen
Dienstag, 11. April 2000, 22.35 Uhr
KOMPASS - Auslandsreportage: Auf der Straße des Todes - 2000 km durch sibiriens Winter

München (ots) - Auch für erfahrene Fernfahrer ist im Winter die 2000 Kilometer lange Tour durch den sibirischen Osten zum Pazifikhafen Magadan ein lebensgefährliches Abenteuer. Bei 50 Grad Kälte und eisigem Wind kann jede Kurve, jeder Abhang das Ende bedeuten. Aber nicht allein deshalb sprechen die Menschen der Region von der "Strasse des Todes". Einige Ältere erinnern sich noch an die dreißiger Jahre, als hunderttausende von Häftlingen beim Bau der Strecke an Entkräftung, Hunger und Kälte starben. Benötigt wurde die Straße, weil in der unwegsamen Gegend riesige Goldlagerstätten entdeckt worden waren. Auch in den Bergwerken und Straflagern kamen zahllose Gefangene Stalins ums Leben. ARD-Korrespondent Armin Stauth begleitet einen Fernfahrer an verfallenen Minen, Ruinen und Geisterstädten entlang. ots Originaltext: Bayerischer Rundfunk Im Internet recherchierbar: http://recherche.newsaktuell.de Kontakt: Bayerischer Rundfunk Pressestelle Tel. 089 / 5900 2176 Original-Content von: BR Bayerischer Rundfunk, übermittelt durch news aktuell

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