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Bayerisches Fernsehen
Donnerstag, 4. Oktober 2007, 20.15 Uhr
quer
...durch die Woche mit Christoph Süß

    München (ots) - Ernte-Tank-Fest: Biosprit statt Lebensmittel Überall in Bayern wird in diesen Tagen das Erntedankfest gefeiert. Immer häufiger allerdings wandert die Ernte gar nicht in den Lebensmittelhandel sondern als Biosprit in den Tank. Doch Experten rechnen vor, dass man mit dem Mais für eine Tankfüllung einen Menschen ein Jahr lang ernähren könnte. Außerdem säen neue Studien Zweifel, ob der Biosprit wirklich das Klima schont. Ist es also vertretbar, Lebensmittel zu Treibstoff zu machen? "quer" über das Ernte-Tank-Fest.

    Beckstein & Huber: Vier Fäuste für Bavaria Jetzt steht es fest, das neue Führungsduo an der Spitze von Freistaat und CSU. Doch auf Günther Beckstein und Erwin Huber wartet eine schwierige Aufgabe: Aufräumen in Staatskanzlei und Parteizentrale, aber trotzdem alles so lassen wie es ist. Neue Geschlossenheit zu erzeugen, aber trotzdem bundesweit beachtet zu werden.

    Rinder immer wilder: Bauern holen das Lasso raus Kühe, die beim Almabtrieb friedlich muhend ins Tal trotten - das war einmal. Doch weil immer mehr Kühe aus Tierschutzgründen nicht mehr angebunden, sondern in Laufställen gehalten werden, stellen Bauern fest: Die Kühe werden immer wilder! Aber Abhilfe naht: In Sankt Margarethen im Salzburger Land konnten Almbauern am Wochenende lernen, wie man die Kühe am besten einfängt: mit dem Lasso! "quer" war beim Cowboy-Kurs auf der Alm dabei.

    Waldausflug mit Kettensäge: Gefährliche Hobby-Holzfäller Etwa 4000 Menschen in Bayern haben sich in der ersten Hälfte dieses Jahres bei Waldarbeiten verletzt. 21 kamen sogar ums Leben. Das ist ein neuer, trauriger Rekord! Meist sind es Hobby-Holzfäller, die einfach nur Holz für ihren Kamin oder Kachelofen schlagen wollen und dabei die einfachsten Sicherheitsvorkehrungen missachten.

    Regulierungswut: Behörden treiben Main-Fähren in den Untergang Seit hundert Jahren überqueren die Menschen in Mainstockheim mit kleinen Fähren den Main. Passiert ist noch nie etwas. Doch jetzt verlangt die Schifffahrtsverwaltung neue Sicherheitsvorkehrungen: Die Schiffe müssen mit automatischen Anlegevorrichtungen und Radar ausgerüstet werden. Die Betreiber können die teure Technik nicht bezahlen. Und so stehen die Main-Fähren vor dem Aus.

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