Zentralverband Zoologischer Fachbetriebe Deutschlands e.V. (ZZF)

Am 4. Oktober ist Welttierschutztag: ZZF gegen Dumpingpreise beim Handel mit Heimtieren
Der Zentralverband Zoologischer Fachbetriebe e.V. (ZZF) warnt vor Sonderangeboten beim Heimtierverkauf

Wiesbaden (ots) - Gruppen-Rabatte, Zwei für Eins-Aktionen und Sonderangebote - bisweilen werben Händler mit Dumpingpreisen für Vögel, Zierfische oder Kleinsäuger. Doch der Schnäppchenpreis ist ein schlechtes Kriterium bei der Anschaffung von Heimtieren und erst recht für eine Beziehung zwischen Tier und Mensch. Darauf weist der Zentralverband Zoologischer Fachbetriebe e.V. (ZZF) anlässlich des Welttierschutztages hin. "Tiere sind lebende Wesen und keine Gebrauchsgüter, die zu Schleuderpreisen auf den Markt geworfen werden", mahnt ZZF-Präsident Klaus Oechsner.

Bei Anbietern, die Heimtiere als Sonderangebot anpreisen, steht das Wohl der Tiere sicherlich nicht an erster Stelle: "Wenn Zoofachhändler die Tiere artgerecht aufziehen und pflegen, Quarantänezeiten einhalten und Kunden ausführlich beraten, rechtfertigt das ein entsprechendes Entgelt", erläutert Oechsner. In den Heidelberger Beschlüssen von 1991 haben sich die ZZF-Mitglieder deshalb freiwilligen Selbstbeschränkungen unterworfen und sich aus tierschutzethischen Gründen bewusst gegen Preiswerbung für Tiere ausgesprochen.

"Jedes Tier hat einen Wert, der vergolten werden muss", betont Klaus Oechsner. Artgerechte Tierhaltung und gutes Zubehör haben ihren Preis. Es ist tierschutzwidrig, wenn Tierhalter nur wegen eines Rabattes mehrere Tiere anschaffen - ohne Rücksicht darauf, ob sie sich im angeschafften Käfig vertragen und artgerecht gehalten werden können. Ein Beispiel sind Kanarienvögel: "Das sind keine ausgesprochenen Schwarmvögel; will man sie zu mehreren halten, benötigt man in der Regel eine größere Voliere", erläutert Oechsner. Der ZZF empfiehlt Tierfreunden, sich vor der Anschaffung zu überlegen, ob sie für ihre Heimtiere ein Leben lang Verantwortung übernehmen können und in der Lage sind, die laufenden Kosten zu tragen. Für die Auswahl des richtigen Zubehörs sollten Tierhalter den Rat von kompetenten Zoofachhändlern ernst nehmen.

Pressefoto: www.zzf.de

Pressekontakt:

Zentralverband Zoologischer Fachbetriebe e.V. (ZZF):
Antje Schreiber (Pressesprecherin)
Mainzer Str. 10, 65185 Wiesbaden
Tel. 0611 447553-14, schreiber@zzf.de
Original-Content von: Zentralverband Zoologischer Fachbetriebe Deutschlands e.V. (ZZF), übermittelt durch news aktuell

Weitere Meldungen: Zentralverband Zoologischer Fachbetriebe Deutschlands e.V. (ZZF)

Das könnte Sie auch interessieren: