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Kfz-Versicherung: Umstufungen bei Typ- und Regionalklassen wirken sich auf die Prämie aus - bis zu 250 Euro p.a. teurer

München (ots) - Rund 27 Prozent der über 20.000 Automodelle erhalten eine neue Typklasse / 33 Prozent der Regionalklassen ändern sich

Der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft e.V. (GDV) hat die geplanten Neu-Einstufungen in den Typ- und Regionalklassen für die Autoversicherung bekannt gegeben. Jedes Jahr überprüft ein unabhängiger Treuhänder die Schadenverläufe der 20.033 Pkw-Modelle sowie der regionalen Zulassungsbezirke.

Hoch- oder Herabstufungen wirken sich auf die Versicherungsprämie aus. Mit bis zu 250 Euro Mehrkosten im Jahr müssen Pkw-Besitzer im ungünstigsten Fall rechnen.* Daher lohnt sich der Online-Vergleich verschiedener Autoversicherungen.

Typklassenänderungen und deren Auswirkungen**

Die jährliche Kalkulation der Typklassen richtet sich nach der exakten Bestimmung des Fahrzeugtyps, der Unfallhäufigkeit sowie den dabei entstandenen Schadenkosten.

Für 27,2 Prozent aller Autofahrer wird es im kommenden Jahr Änderungen bei der Typklasse in der Kfz-Haftpflichtversicherung geben. Laut GDV ändert sich die Einstufung bei 25,2 Prozent nur um eine Klasse, knapp 2 Prozent werden um mehr als eine Klasse verändert eingestuft. Für 72,8 Prozent bleibt alles gleich.

In der Vollkaskoversicherung sind insgesamt 37 Prozent von den Umstufungen betroffen. Hiervon werden 68,5 Prozent einer niedrigeren, also günstigeren Typklasse zugeordnet. In der Teilkasko werden 38,8 Prozent aller Fahrzeuge umgestuft, davon 76,5 Prozent in eine niedrigere Typklasse.

16 Typklassen gibt es in der Kfz-Haftpflichtversicherung. Die Teilkasko- kalkuliert mit 24, die Vollkaskoversicherung mit 25 Stufen.

Auf- und Absteiger mit höchsten Typklassen-Veränderungen**

   Kfz-Haftpflichtversicherung:
   Besser:      - 3 Klassen Mazda DE (Mazda 2 1.4), 55 kW
                - 3 Klassen Audi B8 (A5 2.7 TDI), 140 kW
   Schlechter:  + 3 Klassen Renault R (Clio 1.6), 82 kW
                + 3 Klassen Citroen (C1 1.4 HDI), 40 kW 
   Vollkaskoversicherung:
   Besser:      - 3 Klassen Volvo B (V70 2.4 D), 136 kW
                - 2 Klassen Skoda 1Z (OCTAVIA 2.0), 110 kW
   Schlechter:  + 6 Klassen Peugeot 4 (308 1.6), 88 kW
                + 5 Klassen Ford BA7 (Mondeo FLH 2.0), 107 kW
                + 4 Klassen Daihatsu M4 (Materia 1.3), 67 kW 
   Teilkaskoversicherung:
   Besser:      - 3 Klassen Smart 452 (Smart Roadster 0.7), 60 kW
                - 2 Klassen Toyota A2 (RAV4 1.8), 92 kW
   Schlechter:  + 3 Klassen VW 1K (GOLF V 1.4), 55 kW
                + 2 Klassen MB 211 (E 240), 130 kW 

Regionalstatistik: Günstige und teure Regionen**

Für 33 Prozent der zugelassenen Pkw ändert sich laut GDV die Regionalklasse in der Kfz-Haftpflichtversicherung. Die Region Rügen wird in der Kfz-Haftpflichtversicherung um drei Klassen niedriger und damit günstiger eingestuft. Zu den günstigen Regionen zählen zum Beispiel der Landkreis Mecklenburg-Strelitz (71,95) und der brandenburgische Elbe-Elster-Kreis (69,01), Schlusslicht bei den teuren Zulassungsbezirken ist der Landkreis Kaufbeuren (139,80).

Bei der Vollkaskoversicherung verändern sich 24 Prozent der Bezirke, ebenso bei der Teilkaskoversicherung. In der Vollkaskoversicherung fährt man günstig zum Beispiel in Oldenburg (74,09) - teuer hingegen wird es unter anderem im Kreis Ostallgäu (132,71). In der Teilkaskoversicherung ist z.B. Würzburg (56,47) günstig, während der Kreis Uecker-Randow (213,19) ein teurer Zulassungsbezirk ist.

Die jährlich aktualisierte Statistik erfasst die Schäden in einer bestimmten Region. Der für einen Zulassungsbezirk angegebene Indexwert errechnet sich aus der Anzahl und der Höhe der Schäden, die von den Autofahrern mit dem entsprechenden Kennzeichen insgesamt verursacht und von der Versicherung reguliert wurden. Dabei liegt der bundesweite Durchschnitt bei 100 (Prozent).

Der jeweilige Indexwert bestimmt in welche Regionalklasse der Zulassungsbezirk eingeteilt wird und beeinflusst darüber auch die Höhe des Versicherungsbeitrags.

Kfz-Versicherung wechseln & sparen - Stichtag 30. November 2009

Ein Vergleich lohnt: Zwar können die geänderten Typ- und Regionalklassen für Neuverträge bereits ab 01. Oktober 2009 Anwendung finden, bei laufenden Verträgen werden die neuen Typklassen zu Beginn der nächsten Hauptfälligkeit, d.h. in der Regel erst ab 01. Januar 2010, wirksam.

Wer seine Kfz-Versicherung zum 01. Januar 2010 wechseln will, muss seine alte Police bis zum 30. November 2009 kündigen. "Nutzen Sie jetzt die Zeit zum kostenlosen Vergleich der Autoversicherungen", rät Daniel Friedheim vom unabhängigen Vergleichsportal CHECK24.de. "Bei einem Neuabschluss einer günstigeren Versicherung können bis zu 500 Euro gespart werden", so Friedheim weiter.

* eigene Berechnungen anhand der DEVK: Versicherungswechsel, Versicherungsbeginn 01.01.2010, Erstwagen, Halter = VN, eigenfinanziert, keine Punkte, jährliche Beitragszahlweise, alte vs. neue Typklasse vom Peugeot 4 (308 1.6), 88 kW, (HSN/TSN 3003/AGF), 15.000km/a, EZL 01.08.2008, Zul. auf Halter 01.08.2008, Garage, VN männlich 01.12.1964, Führerschein 01.02.1983, ledig, VK/TK 300/150 SB, SF8, ÖD, priv. Nutzung, a) 26121 Oldenburg; b) 86807 Buchloe (Ostallgäu), ohne Schutzbrief, ohne Werkstattbindung

** Quelle: Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft e.V. (GDV)

Über die CHECK24 Vergleichsportal GmbH:

Die CHECK24 Vergleichsportal GmbH ist Deutschlands großes Vergleichsportal im Internet und bietet Privatkunden unabhängige Versicherungs-, Energie-, Finanz- und Telekommunikations-Vergleiche mit kostenloser telefonischer Beratung. Die Anzeige der Vergleichsergebnisse von z.B. über 100 Kfz-Versicherungstarifen, über 900 Stromanbietern, mehr als 30 Banken, Mietwagen in über 5.000 Städten und den wichtigsten Anbietern für DSL, Handy und Festnetz erfolgt dabei völlig anonym.

CHECK24-Kunden erhalten für alle Produkte Transparenz durch einen kostenlosen Vergleich und sparen bei einem Tarifwechsel oft einige hundert Euro. Durch die internetgestützten Prozesse werden Kostenvorteile generiert, die an den Privatkunden weitergegeben werden. Das Unternehmen CHECK24 beschäftigt über 150 Mitarbeiter mit Hauptsitz in München.

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