Produktion

Produktion zeigt an Hand von Beispielen, wie sich Maschinenbauer durch Automatisierung am Standort Deutschland behaupten

Landsberg (ots) - In einem großen Special zum Thema "Automatisieren oder Verlagern" hat die Fachzeitung Produktion in Ausgabe 16 (Erscheinungsdatum: 20. April) bei vielen Firmen der verarbeitenden Industrie recherchiert, welche Erfolgsfaktoren es für eine Produktion am Standort Deutschland gibt. Dazu gehört vor allem eine Automatisierung der Produktion, die es der verarbeitenden Industrie erlaubt, nicht nur die Personalkosten zu senken, sondern auch das Prozess-Know-how zu schützen und die Qualität der Produkte sicherzustellen.

Die Firma Carus aus Marburg fertigt beispielsweise LED-Lampen in einer automatisierten Produktionslinie, an der nur drei Mitarbeiter pro Schicht beschäftigt sind. "Die 100-prozentige Automatisierung sei immer eine gegebene Prämisse bei der Entwicklung der Produkte und der Produktionslinie", sagte der Inhaber der Carus GmbH, Andreas Ritzenhoff, gegenüber Produktion. "Denn nur so kann ein deutsches Unternehmen in einen von Fernost dominierten Markt einsteigen." Für Ritzenhoff liegt die Zukunft der Fertigung in Deutschland in der Automatisierung - auch bei Losgröße 1 außerhalb der LED-Fertigung. "Es wäre absolut vermessen anzunehmen, dass andere Bereiche nicht im selben Maß wirtschaftlich automatisieren können", so Ritzenhoff zu Produktion. Eine flexible Anlage mit hoher Automatisierung wäre sicherlich eine gute Idee.

Abgerundet wird das Produktion-Special durch eine Checkliste zum Thema "Automatisieren oder Verlagern". Dieser Test, den die Unternehmenberatung A.T. Kearney exklusiv für Produktion erstellt hat, hilft Unternehmen der verarbeitenden Industrie bei der Entscheidung, ob sie ihre Produktion am Standort Deutschland automatisieren oder verlagern sollten.

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