Gewährleistung für neue SOLARWATT-Produkte gesichert

   

Dresden (ots) -

   - Hinterlegung eines anteiligen Sicherungsbetrags auf 
     Treuhandkonto
   - Ersatzmodule werden in ausreichender Anzahl für die Dauer der 
     Gewährleistung bereitgehalten
   - Kundenfreundliche Lösung ist "wichtiger Meilenstein" 

Die SOLARWATT AG hat vor dem Hintergrund des am 13.6. eingeleiteten Schutzschirmverfahrens eine Lösung zur Handhabung der Gewährleistungsansprüche der Erwerber neuer SOLARWATT-Photovoltaikmodule gefunden.

Für jedes neue SOLARWATT-Produkt, das während der Dauer des vorläufigen Schutzschirmverfahrens in Eigenverwaltung nach §270b InsO bei SOLARWATT erworben wird, hinterlegt SOLARWATT vom Kaufpreis einen anteiligen Sicherungsbetrag auf ein Treuhandkonto (Anderkonto). Darüber hinaus werden auch Ersatzmodule physisch hinterlegt, die im Gewährleistungsfall für den Austausch defekter Module verwendet werden.

Die hinterlegten Beträge und Ersatzmodule dienen zur Abwicklung von Gewährleistungsansprüchen der betreffenden Kunden während der gesamten Gewährleistungsfrist von 12 Jahren (verlängerte Produktgarantie) bzw. 25 Jahren (lineare Leistungsgarantie).

Die Höhe des hinterlegten Sicherungsbetrags bzw. die Anzahl der reservierten Ersatzmodule bemisst sich an der statistisch ermittelten Häufigkeit des Eintritts von Gewährleistungsfällen bei SOLARWATT-Produkten und der für die Behebung dieser Gewährleistungsfälle aufgewandten Kosten in der Vergangenheit. Der Sicherungsbetrag wird als prozentualer Anteil vom Umsatz auf dem Treuhandkonto hinterlegt. Weil der statistisch ermittelte Betrag vielleicht die tatsächlichen Kosten nicht decken könnte, wird zusätzlich ein hoher Sicherheitsaufschlag hinterlegt. Die Ersatzmodule werden als prozentualer Anteil vom Modulabsatz dauerhaft bereitgehalten.

Die auf dem Treuhandkonto hinterlegten Beträge werden vom Treuhänder ausschließlich für die Erfüllung von Gewährleistungsansprüchen - entweder durch SOLARWATT oder durch andere Unternehmen/Dienstleister - oder bei Stellen einer anderen Sicherheit (z.B. Austausch Sicherungsbetrag gegen Bankbürgschaft) freigegeben.

Der Vorstandsvorsitzende der SOLARWATT AG, Detlef Neuhaus, betonte: "Wir freuen uns, dass wir zwischenzeitlich auch bezüglich der Gewährleistung für SOLARWATT-Module eine ebenso kundenfreundliche wie zukunftsorientierte Lösung finden konnten. Erwerber neuer SOLARWATT-Module sind damit auch im vorläufigen Schutzschirmverfahren in punkto Gewährleistung voll abgesichert. Damit haben wir einen wichtigen Meilenstein auf dem Weg zur Normalisierung unseres Geschäftsbetriebs erfolgreich hinter uns gebracht. Das stärkt unsere Zuversicht."

Das Amtsgericht Dresden hatte am 13. Juni 2012 dem von der SOLARWATT AG eingereichten Antrag auf Einleitung eines Schutzschirmverfahrens in Eigenverwaltung nach §270b InsO stattgegeben. Das Schutzschirmverfahren, das als sanierungsfreundlichstes Verfahren gilt, das das deutsche Recht vorsieht, musste beantragt werden, weil intensive Verhandlungen über erforderliche Sanierungsbeiträge der Aktionäre der SOLARWATT nicht erfolgreich abgeschlossen werden konnten.

Über SOLARWATT:

Die 1993 gegründete und europaweit tätige SOLARWATT AG mit Sitz in Dresden ist einer der führenden deutschen Hersteller hochwertiger kristalliner Solarmodule sowie Anbieter innovativer Photovoltaik-Komplettpakete und Energiemanagement-Systeme. Zum Produktangebot des Unternehmens zählen Modultypen für unterschiedlichste Anwendungen. Neben der Kernkompetenz als Modulproduzent entwickelt und vertreibt SOLARWATT intelligente Energiemanagement-Systeme zur effizienten Steuerung und optimalen Nutzung von Solarstrom. Ein weiteres Geschäftsfeld umfasst die Planung und Umsetzung schlüsselfertiger Solaranlagen und Kraftwerke. Für Photovoltaik-Projekte im Wohn- und Gewerbebereich bietet SOLARWATT Produktpakete an, die neben der kompletten Solartechnik umfangreiche Serviceleistungen enthalten. SOLARWATT produziert mit einer der modernsten Fertigungslinien Europas. Die Produktionskapazität beträgt 300 MWp. Das Leistungsspektrum der ausschließlich in Deutschland hergestellten Module erstreckt sich von zwei bis 320 Watt. Weitere Informationen erhalten Sie unter www.solarwatt.de

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