Körber AG

Erfolgsjahr für den Körber-Konzern

Hamburg (ots) - Weiteres Wachstum für 2008 erwartet

Das Geschäftsjahr 2007 ist für den Körber-Konzern sehr erfolgreich verlaufen. Körber-Chef Dr. Werner Redeker zog heute vor Journalisten in Hamburg eine positive Bilanz. "Wir konnten 2007 unsere starken Wettbewerbspositionen weiter ausbauen", sagte er. Zu der guten Entwicklung haben alle Konzernsparten beigetragen. Für 2008 rechnet Redeker mit weiterem Wachstum.

Im abgelaufenen Geschäftsjahr konnte der Körber-Konzern den Umsatz zum vierten Mal in Folge steigern und liegt nun bei gut 1,6 Mrd. Euro, was einem Plus von 2 Prozent entspricht. Deutlich stärker wurde der Auftragseingang verbessert, der um 21 Prozent auf 1,78 Mrd. Euro stieg. Dieses kräftige Wachstum ist umso erfreulicher, weil zwei Konzernsparten entgegen der allgemein guten Maschinenbaukonjunktur mit einem eher restriktiven Marktumfeld zu kämpfen hatten.

Das Ergebnis vor Steuern wuchs überproportional um 68 Prozent auf 178 Mio. Euro. Bei dem Vergleich müssen allerdings Restrukturierungsaufwendungen berücksichtig werden, die 2006 angefallen waren. Die Maßnahmen waren erfolgreich, so dass 2007 wieder alle Sparten zu dem guten Konzernergebnis positiv beitrugen. Der Jahresüberschuss verbesserte sich auf 107 (Vorjahr: 62) Mio. Euro. "Mit gut 11 Prozent Umsatzrendite haben wir einen für den Maschinenbau exzellenten Wert erreicht", sagte Redeker.

Gute Entwicklung in alle Konzernsparten

Die Tabaksparte konnte ihre Stellung als weltweiter Marktführer für Komplettleistungen zur Tabakverarbeitung und Zigarettenherstellung in einem insgesamt stagnierenden Umfeld weiter ausbauen. Der Umsatz erhöhte sich auf 629 (Vorjahr: 618) Mio. Euro. Das Geschäft von Hauni ist sehr international, mehr als 90 Prozent des Umsatzes werden außerhalb von Deutschland gemacht. Der Auftragseingang erhöhte sich um 21 Prozent auf 707 (Vorjahr: 581) Mio. Euro. Die Tabaksparte erzielte erneut ein gutes Ergebnis.

Wegen des Konsolidierungsprozesses in der Papierindustrie hatte die Papiersparte unter der Führung von Körber Paperlink mit einem sehr schwierigen Marktumfeld zu kämpfen. Dies führte zu einem Umsatzrückgang auf 398 (Vorjahr: 461) Mio. Euro. In der zweiten Jahreshälfte verbesserte sich die Investitionsneigung, so dass der Auftragseingang auf 439 (Vorjahr: 399) Mio. Euro gesteigert werden konnte. Die bereits 2006 eingeleiteten Restrukturierungsmaßnahmen zeigten den gewünschten Erfolg, so dass die Papiersparte trotz des Umsatzrückgangs wieder in die Gewinnzone zurückkehrte.

Die Werkzeugmaschinensparte hatte als führender Anbieter in der Schleiftechnologie Anteil am Boom im Werkzeugmaschinenbau. Mit 454 (Vorjahr: 396) Mio. Euro erzielte Körber Schleifring den bislang höchsten Umsatz in der Unternehmensgeschichte. Der Auftragseingang erhöhte sich auf 510 (Vorjahr: 434) Mio. Euro. Zu dem dynamischen Wachstum trugen alle Spartengesellschaften bei. Die positive Umsatzentwicklung und verbesserte Kostenstrukturen sorgten für eine Ergebnissteigerung. Der Geschäftsbereich Pharma-Verpackungssysteme, das jüngste Ge-schäftsfeld des Körber-Konzerns, hat sich 2007 ebenfalls sehr erfreulich entwickelt. Der Umsatz stieg stark auf 104 (Vorjahr: 79) Mio. Euro und übersprang damit erstmals die 100-Millionen-Marke. Der Auftragseingang legte auf 103 (Vorjahr: 92) Mio. Euro zu. Das Ergebnis wuchs überproportional.

Ausbildung auf hohem Niveau

Der Körber-Konzern beschäftigte zum Bilanzstichtag 9.126 (Vorjahr: 9.198) Mitarbeiter. In den Konzern-Gesellschaften in Deutschland und in der Schweiz absolvieren derzeit rund 500 junge Menschen ihre Ausbildung oder ein duales Studium. Allein 120 haben im vergangenen Jahr ihr Berufsleben in einem Körber-Unternehmen begonnen. Neben dem starken Engagement in der beruflichen Ausbildung, zu dem auch Stipendien für Auslerner, Praktika für Schüler und Studenten sowie vielfältige Möglichkeiten für Seminar- und Studienarbeiten gehören, hat sich Körber auch dem Konzept des lebenslangen Lernens verpflichtet und bietet ein umfangreiches Weiterbildungsangebot für alle Mitarbeiter.

Innovationen sichern Technologievorsprung

"Für einen Technologiekonzern wie Körber sind Innovationen maßgeblich für den Erfolg", betonte Redeker. Mit ihren führenden Technologien und kundenorientierten Lösungen konnten alle Konzernsparten 2007 ihre Wettbewerbspositionen stärken. Die Investitionen in Forschung & Entwicklung blieben mit 86 (Vorjahr: 95) Mio. Euro auf hohem Niveau. Der Rückgang geht auf überdurchschnittlich viele neue Produkte zurück, die derzeit aktiv in den Markt eingeführt werden und für die in den letzten Jahren sehr hohe Entwicklungsaufwendungen angefallen waren. Das Investitionsvolumen reduzierte sich auf 38 (Vorjahr: 60) Millionen Euro, weil wesentliche Investitionsentscheidungen erst in der zweiten Jahreshälfte 2007 getroffen werden konnten. Diese Investitionsvorhaben werden erst im Laufe dieses Jahres fertig gestellt.

Gute Aussichten für 2008

Angesichts der durchgehend guten Auftragslage ist der Körber-Konzern für 2008 zuversichtlich. In den für die Körber-Unternehmen relevanten Märk-ten werden keine grundlegenden Änderungen erwartet, die Entwicklung verläuft weiterhin sehr unterschiedlich.

"Wir rechnen mit einem stärkeren Umsatzwachstum als 2007", sagte Redeker. Beim Auftragseingang wird es jedoch voraussichtlich keine weiteren Zuwächse geben. Der Körber-Vorstandsvorsitzende geht von einer nochmaligen Ergebnisverbesserung aus. Auch die Zahl der Mitarbeiter wird steigen.

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