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Deutscher Zigarettenverband (DZV)

Deutsche Tabakwirtschaft ein Wirtschaftsfaktor mit hohem Steueraufkommen: Geplante Regulierung der Tabakwirtschaft hat ökonomische Folgekosten
DIW-Studie im Auftrag des Deutschen Zigarettenverbandes

Berlin (ots)

Eine aktuelle Studie zeigt, dass der jährliche Beitrag der Tabakwirtschaft zur deutschen Wirtschaftsleistung bei rund 20 Milliarden Euro liegt und die Tabakwirtschaft damit ein wichtiger Wirtschaftsfaktor ist. Die Tabakwirtschaft erwirtschaftet eine Bruttowertschöpfung von 16,8 Milliarden Euro und regt weitere 3,2 Milliarden Euro an Wertschöpfung in anderen Branchen an. Der gesamte Beschäftigungseffekt beträgt 107.000 Erwerbstätige. Eine besondere Rolle spielt die Tabakwirtschaft für die Steuereinnahmen des Staates: Die deutsche Tabakwirtschaft generiert ein Steueraufkommen von circa 17,9 Milliarden Euro. Davon sind circa 13,6 Milliarden Euro auf die Tabaksteuer zurückzuführen, die fast 6 Prozent der Steuereinnahmen des Bundes ausmacht.

Die Tabakproduktrichtlinie der Europäischen Kommission setzt den Rechtsrahmen für die Regulierung des Marktes für Tabakerzeugnisse und wird zurzeit überarbeitet. Geplant sind zusätzliche regulatorische Einschränkungen wie die Einführung von Produkt- und Packungsstandardisierungen oder ein Verbot bestimmter Zusatzstoffe. Solche Produktregulierungen führen zu ökonomischen Kosten, die in der politischen Abwägung zu beachten sind. Bei einem mittleren Rückgangs des Zigarettenkonsums um 10 Prozent reduziert sich der Beitrag der Tabakwirtschaft zur deutschen Wirtschaftsleistung um circa 2,0 Milliarden Euro. Dabei entgehen dem Staat Steuereinnahmen in Höhe von 1,8 Milliarden Euro. Auf Seiten der Konsumenten entstehen Nutzenverluste und es ist ein Anstieg des Konsums von in Deutschland nicht-versteuerten und geschmuggelten Zigaretten zu erwarten.

Zur Studie: Die Studie untersucht auf Basis amtlicher Daten die ökonomische Bedeutung der Tabakwirtschaft und liefert fundierte ökonomischen Aussagen zur aktuellen Diskussion zur Regulierung des Marktes für Tabakerzeugnisse. Die Studie wurde von der DIW ECON GmbH, dem Beratungsunternehmen des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin, www.diw-econ.de), im Auftrag des Deutschen Zigarettenverbandes (DZV) erstellt. Die Studie ist erhältlich unter: http://ots.de/fYrhp

Der Deutsche Zigarettenverband (DZV) vertritt die Zigarettenindustrie in Deutschland und ist zentraler Ansprechpartner für Politik, Wirtschaft, Medien und Gesellschaft in allen Fragen rund um die Themen Rauchen und Zigaretten. Der DZV ist auch Interessenvertreter der rund 20 Millionen Konsumenten von Tabakprodukten in Deutschland. Unter dem Leitmotiv "Genuss braucht Verantwortung" engagiert sich der DZV für ein respektvolles Miteinander von Rauchern und Nichtrauchern.

Pressekontakt:

Deutscher Zigarettenverband (DZV)
Dr. Dirk Pangritz
Geschäftsführer
Unter den Linden 42
10117 Berlin
Tel. +49 (30) 88 66 36 - 100
Fax +49 (30) 88 66 36 - 111
info@zigarettenverband.de
www.zigarettenverband.de

Original-Content von: Deutscher Zigarettenverband (DZV), übermittelt durch news aktuell

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