DLRG - Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft

Die DLRG rät: Luftmatratzen sind gefährliches Spielzeug

Bad Nenndorf (ots) - Sie stehen für Badespaß pur: Luftmatratzen, Wasserbälle, aufblasbare Tiere und Reifen gehören zum Alltagsbild an Stränden und Badeseen. Zu Beginn der Sommerferien weist die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) darauf hin, dass es sich bei diesen Gegenständen nicht um Rettungsmittel handelt, die für die Sicherheit im Wasser garantieren. Ortwin Kreft, Technischer Leiter Einsatz im DLRG-Präsidium: " Luftmatratzen sind keine Wassersportgeräte. Wasserbälle und andere aufblasbare Gegenstände sind allenfalls Spielzeug. Aber immer wieder schwimmen Urlauber auf Luftmatratzen zu weit hinaus, kentern in der Brandung und geraten in Lebensgefahr. In jedem Sommer müssen unsere Rettungsschwimmer auf diese Weise in Not geratene Badegäste vor dem Ertrinken bewahren." Viele Eltern legen ihren Kindern Schwimmflügel an, um ihnen im Wasser mehr Sicherheit zu geben. Nach Auskunft der Fachleute von der DLRG sind auch Schwimmflügel lediglich Schwimmhilfen und keine Rettungsmittel, die beim Sturz oder Untergehen den Kopf sicher über Wasser halten. Die DLRG warnt auch vor den sogenannten Kinderschwimmsitzen. Sie bergen aus Sicht der Experten erhebliche Gefahren. Deshalb rät Ortwin Kreft allen Eltern, die Kleinsten beim Spiel selbst in seichtem Wasser nie aus den Augen zu lassen und sich in der Nähe aufzuhalten, denn bereits eine kleine Welle kann sie unter Wasser drücken. Nach dem Motto "Machen Sie ihre Kinder fit für den Badeurlaub" sollten Eltern ihre Kinder frühzeitig an das Wasser gewöhnen, in einem Kurs der DLRG zu Schwimmern ausbilden lassen und sie mit dem Baderegeln vertraut machen. ots Originaltext: DLRG Im Internet recherchierbar: http://www.presseportal.de Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an: Martin Janssen Pressesprecher der DLRG Im Niedernfeld 2 31542 Bad Nenndorf Tel.: 05723-955441 Original-Content von: DLRG - Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft, übermittelt durch news aktuell

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