DLRG - Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft: VIII. WM im Rettungsschwimmen / Furioser Auftakt mit zwei Welt- und zwei Europarekorden

VIII. WM im Rettungsschwimmen
Furioser Auftakt mit zwei Welt- und zwei Europarekorden

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Berlin (ots) - Berlin: Spektakulärer Start am ersten Tag der WM im Rettungsschwimmen in der Berliner Schwimmhalle: Mit zwei Welt- und zwei Europarekorden zeigten die Athleten aus 36 Nationen ihre Leistungsfähigkeit im Hindernisschwimmen, Retten einer Puppe und den Staffeldisziplinen.

Gleich im ersten Finale, dem 200 m Hindernisschwimmen, unterbot die Chinesin Lu Ying die alte Bestmarke von Erica Buratto aus Italien. Sie schlug nach einem Wimpernschlagfinale bei 2:09.03 um 13 Hundertstel Sekunden vor der Italienerin an. Auch die Zweitplatzierte blieb noch unter der alten Bestmarke. Ihre Zeit bedeutet einen neuen Europarekord.

Wenige Minuten später verfehlte Federico Pinotti den Weltrekord in der gleichen Disziplin nur knapp und schlug bei 1:55,51 Minuten an: der zweite Europarekord für die italienische Nationalmannschaft.

Danach kam der große Auftritt des neuseeländischen Herrenquartetts über 4 x 50 m Hindernisschwimmen. Mit 1:39,35 Minuten distanzieren sie Italien und Australien. Die deutschen Herren in der Besetzung Christoph Ertel, Nyk Bahro, Sören Borch und Benjamin Kappler verpassten im 1:41,81 den Sprung aufs Treppchen nur um 4 Hundertstel Sekunden.

In den beiden letzten Disziplinen des ersten Tages gewann die deutsche Nationalmannschaft die ersten drei Medaillen. in der Damenkonkurrenz über 100 m Retten einer Puppe mit Flossen und Gurtretter belegte Alina Hundt (Halle-Saalkreis) den zweiten und Katrin Altmann den dritten Platz. Gold ging an Isabella Cerquozzi.

Bei den Herren musste sich Enrico Pankrath nur dem Spanier Rafael Tamaral geschlagen geben. Christoph Ertel, zweiter Deutscher im Finale, belegte den undankbaren vierten Rang.

Am Ende des ersten Wettkampftages führt in der Gesamtwertung Neuseeland vor Australien. Dritter ist das iitalienische Nationalteam, gefolgt von der deutschen Mannschaft, auf Rang fünf und sechs folgen China und Spanien.

Anne Lühn zeigte sich mit den Leistungen der Nationalmannschaft zufrieden. "Die Spitzenklasse ist eng zusammen gerückt. Wir haben viele knappe Entscheidungen gesehen. Unsere starken Disziplinen kommen aber noch an den nächsten beiden Tagen".

Am Dienstag stehen wieder vier Disziplinen bei Männern und Fragen zur Entscheidung, darunter der Super Lifesaver, Schwimmen und Retten mit Flossen, die Gurtretterstaffel und der Leinenwurf

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