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Kölnische Rundschau: Kölnische Rundschau Kommentar zum Nahen Osten

Köln (ots) - Tauwetter? SANDRO SCHMIDT zum Nahen Osten Zu oft schon haben hoff nungsfroh klingende Nach richten aus Nahost die Welt elektrisiert, zu oft folgte Enttäu schung. So ist auch diesmal Skepsis angebracht, obwohl gleich an mehreren Fronten po sitive Signale zu vernehmen sind. Die Chance besteht darin, dass alle unmittelbar Beteilig ten sehr ernsthaftes Interesse an einer Beilegung bzw. Beru higung der Konflikte haben. Israel möchte an möglichst vie len Fronten den Rücken frei be kommen für einen etwaigen Krieg mit dem aggressiven Iran, bevor dieser Atomwaffen entwickelt hat. Die wackelige li banesische Regierung braucht ein Erfolgserlebnis, um sich und ihr Land zu stabilisieren. Syrien möchte aus der inter nationalen Isolation ausbre chen. Und der im Hintergrund wirkende US-Präsident Bush würde gerne zum Ende seiner Amtszeit wenigstens eine Er folgsmeldung aus Nahost ver breiten können. So weit, so gut. Aber in der komplizierten nahöstlichen Gemengelage hat zum Beispiel neu erstarkte Iran wenig Interesse an einer Beruhigung der Situation rund um Israel und inzwischen nicht wenige Einflussmöglichkeiten, um Friedensversuche zu sabo tieren. So gesehen bleibt die Hoffnung auf Erfolge doch be grenzt: Bis zum Beweis des Ge genteils. Pressekontakt: Kölnische Rundschau Jost Springensguth print@kr-redaktion.de Original-Content von: Kölnische Rundschau, übermittelt durch news aktuell

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