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Ford-Werke GmbH

Schwache Autokonjunktur belastet Ergebnis der Ford-Werke AG

Köln (ots)

Die schwache Marktentwicklung in Europa und
Deutschland und die allgemeine Kaufzurückhaltung bei Neuwagenkäufern
haben bei der Ford-Werke AG im vergangenen Jahr zu einem deutlichen
Fehlbetrag geführt. Nach vorläufigen Berechnungen betrug der
untestierte Verlust rund 1.120 Millionen Euro, im Vergleich zu einem
Minus von 340 Millionen Euro in 2002. Dies berichtet die Ford-Werke
AG im Zusammenhang mit den heute von der Ford Motor Company
veröffentlichten Ergebniszahlen.
Grund für die allgemeine Nachfrageschwäche war insbesondere das 
zuletzt schwierige gesamtwirtschaftliche Umfeld und ein damit 
verbundenes negatives Konsumklima bei weiter gestiegenem 
Wettbewerb. Nach Jahren stark rückläufiger Nachfrage sowohl in 
Europa als auch in Deutschland verharrte das Gesamtmarktvolumen in 
Europa mit rund 17 Millionen und in Deutschland mit etwa 3,5 
Millionen Fahrzeugen in 2003 lediglich auf dem niedrigen Niveau des 
Vorjahres. Neben dem allgemeinen Nachfragerückgang haben die Bilanz 
der Ford-Werke AG vor allem der Produktionsanlauf des neuen Ford 
Focus C-MAX in Saarlouis, Investitionen in die flexible Fertigung 
und Restrukturierungsaufwendungen in den Werken Köln und Genk 
(Belgien) sowie Währungseinflüsse belastet.
Die Ford-Werke AG produzierte in ihren Werken im vergangenen Jahr 
rund 1,002 Millionen Einheiten. Insgesamt wurden 1,079 Millionen 
Neufahrzeuge verkauft, davon 236.000 in Deutschland. Bei einer 
Exportquote von 78,1 Prozent hat sich auch die rückläufige Nachfrage 
in vielen europäischen Ländern im Ergebnis deutlich bemerkbar 
gemacht. Der Umsatz der Ford-Werke AG lag 2003 untestiert bei rund 
14 Milliarden Euro.
"Die extrem schwierigen Bedingungen für die deutsche und
europäische Automobilindustrie im abgelaufenen Jahr haben
verhindert, dass wir unsere Ziele erreichen konnten", so Bernhard
Mattes, Vorstandsvorsitzender der Ford-Werke AG: "Dennoch haben wir
unser Gesamtgeschäft durch Konzentration auf das
Privatkundengeschäft, durch erhöhte Produktivität und Flexibilität
sowie einer Stärkung des Vertriebsnetzes auf eine solidere Basis
gestellt. Mit umfassenden Investitionen in unser Werk Genk sowie
zusätzlichen Kosteneinsparungen, die wir in Arbeitsgruppen gemeinsam
mit den Vertretern der Arbeitnehmerschaft erzielen wollen, und einer
klaren Fokussierung auf unsere Produkte werden wir das Jahr 2004
aggressiv angehen. Wir setzen unsere Produktoffensive unvermindert
fort, in deren Mittelpunkt der Ford Focus C-MAX und der neue Ford
Focus stehen."
Hinweis für die Redaktionen: Die heutige Pressemitteilung der Ford
Motor Company finden Sie auf www.shareholder.ford.com im Internet.
Ansprechpartner bei redaktionellen Rückfragen:
Dr. Wolfgang Riecke, 
Telefon: 0221/90-16016; 
e-mail:  wriecke@ford.com
Erik Walner, 
Telefon: 0221/90-17507; 
e-mail:  ewalner@ford.com

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