Ford-Werke GmbH

Ford beauftragt Fortsetzung der Automotive Zeitgeist Studie: Wie Millennials Mobilität sehen

Köln (ots) -

- Mobilität: Das Auto ist für die Millennials ein idealer sozialer
  Vernetzer 
- Carsharing: 47 Prozent der Millennials sind der 
  Überzeugung, dass Carsharing ein Schritt zur Lösung von 
  Verkehrsproblemen sein kann 
- Technologie: Die Technologie in Fahrzeugen hat das Potenzial, unser
  Leben zu verändern 
- Konnektivität: Drei von zehn Millennials möchten ein Auto, das eine
  Erweiterung ihres vernetzten Lebens ist 
- Nachhaltigkeit: Ein umweltfreundliches Auto zu fahren, verleiht den
Millennials ein gutes Gefühl. Vier von zehn Millennials finden 
  Elektroautos "cool" 
- Autokauf: Autokauf wird zu einer individuellen und interaktiven 
  Angelegenheit 

Das Frankfurter Zukunftsinstitut hat im Auftrag der Ford-Werke eine Fortsetzung der letztjährigen Automotive Zeitgeist Studie durchgeführt. Während im letzten Jahr noch über 2.000 Konsumenten in Deutschland (darunter über 1.000 Millennials) zum Thema Automobil und Mobilität befragt worden waren, bildete dieses Jahr unter dem Titel Automotive Zeitgeist Studie 2.0 die Sicht der Millennials auf die Mobilität der Zukunft den Kern der Befragung. Wieder wurden 2.000 Konsumenten (darunter 1.000 Millennials) befragt. Doch wie gehen die Millennials heutzutage mit dem Thema Mobilität um, und mit welchen Bedürfnissen und Wünschen, aber auch Ansprüchen, Erwartungen und Anforderungen blicken sie auf die Zukunft der Mobilität und des Autos? Die Ergebnisse machen deutlich, dass das Auto immer noch einen großen Stellenwert bei den Millennials einnimmt und sogar 36 Prozent der Zielgruppe das Auto täglich benutzen. Dabei werden Aspekte wie Carsharing, intelligente Technik und Eco-Mobility immer wichtiger für die Generation der heute 18- bis 34-Jährigen.

Was Mobilität bedeutet und welchen Stellenwert das Auto hat

Für Millennials hat Automobilität einen vielfältigen Stellenwert: Es gibt keinesfalls eine allgemeine Abkehr vom Auto - vielmehr nutzen Millennials das Auto "als auch" andere Mobilitätsformen. Mobilität schafft für die Millennials Autonomie, denn ein Auto ist Garant für Flexibilität (75 Prozent), Unabhängigkeit (71 Prozent), Freiheit (57 Prozent) und Zeitgewinn (54 Prozent). Für 34 Prozent der Millennials bietet Mobilität außerdem die Möglichkeit, Neues zu entdecken. Mobil zu sein ist eine wichtige Basis für den beruflichen Erfolg (29 Prozent). Die meisten Millennials nutzen ein Auto mindestens fünf Tage pro Woche (53 Prozent) und 69 Prozent besitzen mindestens ein eigenes Auto.

Unter den Millennials herrscht mittlerweile eine pragmatische Sicht auf Automobilität. Die Einstellung zum Auto wird von rationalen Faktoren dominiert: Für 67 Prozent muss ein Auto in erster Linie praktisch und zweckmäßig sein. Somit wandelt sich das Auto vom Statussymbol zu einem funktionalen Objekt. Vor die Entscheidung gestellt, ist der praktische Nutzen den Millennials deutlich wichtiger als der Spaßfaktor des Autos (78 Prozent vs. 22 Prozent). Für 91 Prozent wird das Leben durch das Auto erleichtert.

Das Auto ist für die Millennials ein idealer sozialer Vernetzer. So sagen 79 Prozent, dass der wichtigste Grund ein Auto zu besitzen, Fahrten zur Familie, Freunden oder Bekannten sind, und für rund die Hälfte der Millennials ist klar, dass ihr Sozialleben ohne Auto leiden würde. Das Auto erfüllt für die Millennials im professionellen Kontext eine elementare Funktion: 60 Prozent nutzen das Auto für Fahrten zur Arbeit.

Carsharing: Teilen macht Freude

Der Sharing-Gedanke prägt das Selbstverständnis der Millennials. Die Vorstellung, seinen Parkplatz mit anderen zu teilen, gefällt rund der Hälfte der Millennials. Immer mehr junge Fahrer interessieren sich für Carsharing-Angebote. Jeder zehnte Millennial, der kein eigenes Auto besitzt, nutzt bereits Carsharing-Angebote. Hochgerechnet auf die 18- bis 34-Jährigen in Deutschland entspricht das über 1,5 Millionen Millennials, die Carsharing betreiben. Mit Blick in die Zukunft sind sie der Meinung, dass Carsharing ein wichtiger Schritt zur Lösung von Verkehrsproblemen in Städten sein kann.

Unterwegs im Großstadtdschungel

Die meisten Ausstattungswünsche der Millennials sind eher bescheiden. Aber gerade im Großstadtdschungel wünschen sich die Millennials intelligente Extras: So sind Navigationssysteme (54 Prozent), Echtzeitempfehlungen zur Umfahrung von Baustellen und Staus (41 Prozent) und eine automatische Navigation zu freien Parkplätzen (39 Prozent) hilfreiche und gerngesehene Features.

Um die Fortbewegung in den Städten weiter zu verbessern, spielt autonomes Fahren eine zunehmend wichtige Rolle: Über ein Drittel der männlichen Millennials sind bereits überzeugt, dass autonom fahrende Autos den Straßenverkehr stressfreier machen können, und 31 Prozent der Millennials wünschen sich Autos, die selbständig einparken können.

Millenials fordern Technologie mit Zukunft

Mehr als 42 Prozent der Millennials sind überzeugt, dass die Technologie in Fahrzeugen das Potenzial hat, unser Leben zu verändern. 41 Prozent der Millennials wünschen sich ein zukunftsweisendes Auto. Mit Blick auf das Auto der Zukunft stehen für die Millennials allerdings keine Hightech-Wünsche im Fokus. So geben 63 Prozent an, dass Zuverlässigkeit in zehn Jahren das wichtigste Kriterium in Bezug auf Autos für sie sein wird. Dabei sollen Effizienz und Sicherheit gewährleistet sein: 55 Prozent der jungen Erwachsenen wünschen sich leichte, aber langlebige Materialien zur Verbesserung des Spritverbrauchs.

Viele Visionen liegen möglicherweise noch weit in der Zukunft, aber Millennials setzten sich mit neuen Ideen zur Mobilität auseinander: Eine Kfz-Steuer, die an die tatsächliche Fahrleistung gekoppelt ist, Grünphasen nur für Radfahrer, Extra-Fahrspuren und Exklusivrechte für E-Autos und Tempo-30-Beschränkungen in den Innenstädten.

Das Auto als digitale Schnittstelle

Die Integration von Features steigert die Attraktivität von Autos: So wünschen sich 20 Prozent High-Speed-Internet per WLAN oder einen integrierten Service, der Parkgebühren automatisch zahlt. Die Bedeutung der Integration von Apps für mehr Spaß und praktischen Nutzen beim Fahren ist bei den Millennials mit 28 Prozent deutlich ausgeprägter als bei älteren Generationen (17 Prozent). Somit wünschen sich die 18- bis 34-Jährigen, dass das Auto eine Erweiterung ihres vernetzten Lebens ist und eine Schnittstelle wird, die die reale mit der digitalen Lebenswelt verknüpft. Bereits heute nutzen 30 Prozent der Millennials ihr Smartphone im Auto. Somit ist der Wunsch groß, dass sich die Geräte problemlos integrieren lassen und zusammenspielen.

Die Zukunft der Mobilität ist für die Millennials grüner

Umweltbewusstsein prägt ebenfalls die Sicht auf Konsum und Mobilität. Daher sprechen umweltfreundliche Technologien das Mindset der Millennials an. 49 Prozent der Millennials geben an, dass es ihnen ein gutes Gefühl verleiht, ein umweltfreundliches Auto zu fahren. Somit ist sparsamer Verbrauch mit großem Abstand das wichtigste Kriterium (66 Prozent), damit das Autofahren Spaß macht. Hohe ökologische Standards sind wichtiger als Höchstgeschwindigkeiten und Hightech-Ausstattung.

Die Einstellung der Millennials zum Thema E-Mobilität ist positiv: 41 Prozent der Millennials finden Elektroautos "cool" und sind der Überzeugung, dass Elektro-Mobilität die Zukunft ist. Für 26 Prozent der Millennials sind Elektro- und Hybridantriebe die entscheidenden Technologien, um das Auto "grüner" zu machen. Der Umweltschutz ist mit Abstand der wichtigste Aspekt, auf den Autohersteller am meisten Wert legen sollten, sieht man von den Kosten und der Qualität der Autos ab.

Der Autokauf wird zur interaktiven Angelegenheit

Bei der Suche nach Informationen für einen Autokauf ist das Internet die wichtigste Informationsquelle (17 Prozent) der Millennials. E-Commerce spielt auch beim Autokauf zunehmend eine wichtige Rolle. 33 Prozent der Millennials möchten ihr Auto nicht nur im Internet bestellen sondern auch gleich kaufen und finanzieren. Bereits ein Viertel der jungen Erwachsenen kann sich vorstellen, ihr Auto in einigen Jahren bei einem Onlinehändler zu kaufen und anschließend nach Hause liefern zu lassen.

Individualitätsbedürfnisse haben dabei klare Priorität: Das neue Fahrzeug soll zur eigenen Persönlichkeit passen und "wie ein Freund für mich sein". So möchte jeder dritte Millennial sein Auto im Internet individuell zusammenstellen können.

Neue und innovative Angebote von Autohändlern werden von den Millennials sehr geschätzt. Die Möglichkeit, dass der Führerschein (35 Prozent), die Ausbildung oder das Studium (29 Prozent) beim Autokauf finanziert wird, finden sie sehr attraktiv. Auch Autoerlebnisreisen und Store-in-Store Angebote finden bei den Millennials hohe Akzeptanz.

Untersuchungsmethode

Das Zukunftsinstitut wurde von der Ford-Werke GmbH beauftragt, herauszufinden, wie Millennials heutzutage mit dem Thema Mobilität umgehen und mit welchen Bedürfnissen und Wünschen, aber auch Ansprüchen, Erwartungen und Anforderungen sie auf die Zukunft der Mobilität und des Autos blicken. Zwischen dem 6. und 18. August 2014 wurden durch das Markforschungsinstitut YouGov dazu in Deutschland 2.000 Personen in einer repräsentativen Online-Erhebung befragt. Die Stichprobe setzt sich folgendermaßen zusammen: 1.000 Millenni-als im Alter von 18 bis 34 Jahren, 500 Befragte im Alter von 35 bis 54 Jahren und 500 Befragte im Alter ab 55 Jahren.

Digital-Kampagne #BEREITFUERMORGEN

Die Studie wird flankiert von einer Online-Kampagne, die ab dem 25. September 2014 startet. Als logische Fortsetzung der bereits im letzten Jahr gestarteten Kampagne "Was bewegt Deutschland?", die die Erwartungen und Einstellungen der Millennials thematisiert hatte, erweitert Ford die Fragestellung der aktuellen Kampagne #BEREITFUERMORGEN um den Blick der Millennials auf das Thema "Mobilität der Zukunft".

Auf der Kampagnen-Webseite "www.eine-idee-weiter.de" finden sich nicht nur die Ergebnisse der Automotive Zeitgeist Studie 2.0 sondern auch weitere spannende Informationen rund um das Thema "Mobilität der Zukunft". Die Kampagne zeigt abenteuerliche Zukunftsszenarien und lässt die Nutzer beispielsweise zu fiktiven Verkehrsregeln Stellung beziehen. Mit dem so genannten "Ford Visio-Mat" zum Beispiel können die Nutzer herausfinden, welcher Mobilitätstyp sie sind und ob er oder sie bereit für die Mobilität von morgen ist. Die Webseite "www.eine-idee-weiter.de" präsentiert außerdem wegweisende Ford-Technologien, die das Potenzial haben, die Zukunft der Mobilität zu prägen. Nennenswerte Highlights sind beispielsweise "Autonomes Fahren" oder 3-D-Druck-Verfahren für Fahrzeug-Komponenten. Die Kampagne lädt darüber hinaus dazu ein, mit Ford zu dem Thema "Mobilität der Zukunft" in den Dialog zu treten. Unter anderem steht dem Nutzer dazu die Live Chat Funktion zur Verfügung.

In den "Future Diaries" interviewt die bekannte Bloggerin und Autorin Christine Neder Wissenschaftler, Experten und Innovatoren und fragt nach deren Sichtweise auf die Mobilität der Zukunft. Die Interviews sind nicht nur auf der Kampagnenwebseite www.eine-idee-weiter.de zu sehen sondern auch auf Christine Neders Blog "www.lilies-diary.com".

Die vollständige Studie und ergänzendes Material können Sie herunterladen unter:

http://217.110.41.59/ 
Name: Automotive Zeitgeist Studie 
Passwort: Ford 

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Die Ford-Werke GmbH ist ein deutscher Automobilhersteller mit Sitz in Köln. Das Unternehmen beschäftigt an den Standorten Köln, Saarlouis und Genk/Belgien insgesamt 29.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Seit der Gründung des Unternehmens im Jahr 1925 in Berlin hat Ford über 40 Millionen Fahrzeuge in Deutschland und Belgien produziert. Für weitere Informationen zu den Produkten von Ford besuchen Sie bitte www.ford.de.

Kontakt:

Ute Mundolf
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Telefon 0221/90-17504
umundolf@ford.com

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