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Deutsche Artenschützer organisieren Rettung bedrohter Wildesel-Rasse

    Hamburg (ots) -
    
    NATIONAL GEOGRAPHIC DEUTSCHLAND: Esel in Turkmenistan vom
Aussterben  bedroht / Deutsches Ehepaar setzt sich für die Rettung
der Kulane ein / Beeindruckendes Bildmaterial in der aktuellen
Juni-Ausgabe des Magazins
    
    Artenschutz für Esel? Für Gertrud und Helmut Denzau ist das keine
Frage. Das deutsche Ehepaar kümmert sich schon seit vielen Jahren um
die Rettung der Kulane, einer bedrohten Wildesel-Rasse, die nur noch
in Turkmenistan lebt.
    
    Bei den Kulanen handelt es sich um eine eigene Unterart der
Asiatischen Wildesel, deren nächste Verwandte die Onager in Persien
und die Kiangs im südlichen Tibet sind. Noch bis weit in die
neunziger Jahre hinein streiften große Herden der goldfarbenen Tiere
mit der dunklen Mähne durch weite Teile des Landes. Heute jedoch
leben dort nur noch 600 bis 800 Tiere. Wilderer schossen die Esel in
großer Stückzahl ab, um Fleisch und Haut zu nutzen. Das bewegte die
Denzaus, ein Programm zur Rettung der Wildesel ins Leben zu rufen und
dem Wappentier Turkmenistans, das Münzen und Briefmarken ziert, zu
helfen. Gespräche mit Behörden und Einheimischen, finanzielle
Unterstützung der Ranger, Kontrollen der Aufenthaltsbereiche der Esel
gehören dabei zu ihrer Arbeit. Und wenn es sein muss, verlegen sie
den Wilderern auch mit reifenzerstörenden "Krähenfüßen" die Zufahrt
zu den Weidegründen. Die Tätigkeit des deutschen Geologenpaars ist
durchaus nicht ungefährlich, da sich ihr Arbeitsfeld im Grenzgebiet
zum Iran und zu Afghanistan befindet. Trotzdem nehmen Gertrud und
Helmut Denzau die Gefahren täglich auf sich, um zu verhindern, dass
die letzten Wildesel dieser Art bald nur noch im Zoo zu bestaunen
sind.
      
ots Originaltext: NATIONAL GEOGRAPHIC DEUTSCHLAND
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