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Wo wohnt der Osterhase?
NATIONAL GEOGRAPHIC Deutschland: Der Feldhase wird selten
Mancherorts fast 90 Prozent weniger Hasen als noch vor 20 Jahren

Hamburg (ots) - Jedes Kind weiß, dass der Weihnachtsmann aus Himmelspforten kommt, aber von wo startet der deutsche Osterhase jedes Jahr seine Ostereier-Tour? Vielleicht von seinem Heimatdorf "Ostern" aus, einem kleinen Weiler der Gemeinde Halblech in Bayern. Oder in einem der neun Orte in Deutschland namens "Hasenwinkel". Auch "Osterfeld" käme in Frage, das gibt es gleich 16 Mal. Wie das Magazin NATIONAL GEOGRAPHIC Deutschland in der April-Ausgabe berichtet, sollte man vor lauter Osterfreuden aber nicht vergessen, dass der Feldhase in Europa selten wird: Jäger erlegen mancherorts fast 90 Prozent weniger Hasen als noch vor 20 Jahren. Klaus Hackländer vom Institut für Wildtierkunde in Wien vermutet, dass die Ernährung der Häsinnen eine wesentliche Rolle bei der Dezimierung der Bestände spielt. Der Hasennachwuchs liebt es nämlich fettreich und somit kalorienreich. Die Hasenbabys können sich durch gutes Futter besser warm halten, während sie in der freien Natur ungeschützt auf dem blanken Boden auf die Hasenmutter warten. Wo aber durch intensiven Ackerbau die besonders fetthaltigen Wildkräuter für die Mutter verschwinden, fallen die Junghasen häufiger Schlechtwetterperioden zum Opfer. ots Originaltext: National Geographic Deutschland Im Internet recherchierbar: http://recherche.newsaktuell.de Für Rückfragen: Georgia Fritz, NATIONAL GEOGRAPHIC Deutschland, Tel. +49 (0) 40/3703-5526 Fax +49 (0) 40/3703-5599, E-Mail fritz.georgia@ng-d.de oder PubliKom Kommunikationsberatung GmbH, Tel. +49 (0) 40/39 92 72-0 Fax +49 (0) 40/39 92 72-10, E-Mail awenk@publikom.com Original-Content von: Gruner+Jahr, NATIONAL GEOGRAPHIC DEUTSCHLAND, übermittelt durch news aktuell

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