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USA hat weltweit den höchsten Benzin-Verbrauch pro Kopf
NATIONAL GEOGRAPHIC Deutschland: Kampf um Energieressourcen fördert alternative Brennstoffe

    Hamburg (ots) -Die USA sind in Sachen Benzinverbrauch
unangefochtener Spitzenreiter. Hier wurden 1997 pro Kopf 1.740 Liter
Benzin verbraucht. Wie NATIONAL GEOGRAPHIC Deutschland in der
März-Ausgabe (EVT 23. Februar 2001) berichtet, ist Deutschland im
Vergleich dazu mit 530 Liter Pro-Kopf-Verbrauch wesentlich sparsamer,
gefolgt von Japan (428 Liter), Russland (208 Liter) und China (38
Liter). Analog dazu verbraucht Nordamerika mit Abstand den größten
Teil der globalen Energie-Ressourcen: Nur sieben Prozent der
Weltbevölkerung leben dort, konsumieren aber 30 Prozent der
Gesamt-Energie.
    
    Künftig müssen neben den USA alle Staaten aufgrund von
Umweltproblemen und ökonomischen Zwängen ihren Energieverbrauch
optimieren. Derzeit scheint der Durst nach Öl jedoch noch unstillbar:
Dieser fossile Brennstoff hat einen Anteil von einem Drittel am
globalen Energieverbrauch, Kohle, der schmutzigste aller Brennstoffe,
21 Prozent. Die Nutzung von Erdgas als Energiequelle könnte bis zum
Jahr 2010 um 40 Prozent steigen. Der Grund: Erdgas ist sauberer und
effizienter als Kohle und Öl. Die zunehmende Industrialisierung und
Motorisierung von Schwellenländern in Asien und Südamerika führt aber
auch dort zu einem immer höheren Energiebedarf, so NATIONAL
GEOGRAPHIC Deutschland. So könnte sich die Emission von derzeit
jährlich 22 Milliarden Tonnen Kohlendioxid durch die Verbrennung
fossiler Brennstoffe bis 2020 um 55 Prozent erhöhen - verbunden mit
entsprechenden Umweltproblemen.
    
    Alternative Energiequellen gewinnen deshalb an Bedeutung: Bis zum
Jahr 2050 könnte prinzipiell die gesamte Energieversorgung der Erde
durch alternative, erneuerbare Brennstoffe gedeckt werden. Wie
NATIONAL GEOGRAPHIC Deutschland berichtet, liegen derzeit zwar die
fossilen Energieträger beim Verbrauch vorn, aber 14 Prozent der
weltweiten Energie werden bereits aus Biomasse gewonnen - aus
Brennholz, Ernteabfällen und sogar Tierdung.
    
ots Originaltext: NATIONAL GEOGRAPHIC Deutschland
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