Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU)

Deutscher Umweltpreis 2001: Mehr als 80 Vorschläge aus allen Bereichen des Umweltengagements
Gute Resonanz auf Ausschreibung der Deutschen Bundesstiftung

Osnabrück (ots) - Umwelt - Mit einer Million Mark höchstdotierter Umweltpreis Europas Gute Resonanz auf die Ausschreibung des mit einer Million Mark dotierten Deutschen Umweltpreises: Über 80 Vorschläge gingen in der Geschäftsstelle der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU), Osnabrück, ein. Die Stiftung vergibt den höchstdotierten Umweltpreis Europas seit acht Jahren. Generalsekretär Fritz Brickwedde: "Viele Vorschläge für Preisträger aus mittelständischen Unternehmen haben uns erreicht. Das ist eine für uns sehr erfreuliche Tatsache, da wir den Mittelstand mit unseren Projekten speziell fördern." Aber auch aus Wissenschaft und Forschung gebe es viele gute Kandidaten. Die Diskussion um einen bewussteren Umgang mit Landwirtschaft, Ernährung und Tieren habe dazu geführt, dass in diesem Jahr viele Vorschläge zu diesen Themen eingereicht worden seien. Der Preis wird erneut von Bundespräsident Johannes Rau überreicht. Die Preisverleihung findet in diesem Jahr am 21. Oktober in der "Solarhauptstadt Deutschlands", in Freiburg, statt. Neben den konkreten Vorschlägen für mögliche Preisträger des Deutschen Umweltpreises sei auch eine Fülle von Anfragen zum Umweltpreis und seinen Modalitäten eingegangen. Es habe auch einige Selbstvorschläge gegeben, die nach den Leitlinien der Stiftung jedoch nicht berücksichtigt werden können. Die sehen vor, dass Institutionen und Verbände vorschlagsberichtigt sind. Ob die Fraunhofer- oder Max-Planck-Gesellschaft, der Rat von Sachverständigen für Umweltfragen, der Deutsche Naturschutzring oder andere anerkannte Umweltverbände, Arbeitgeberverbände oder Gewerkschaften: Sie alle hatten die Gelegenheit, ihre Favoriten für den Deutschen Umweltpreis 2001 zu benennen. Da seit dem letzten Jahr auch die Medien, speziell die Umweltredaktionen von Print-, Hörfunk- und Fernsehsendungen, die Möglichkeit besäßen, Vorschläge einzureichen, habe es auch hier vereinzelt Anregungen für die Preisvergabe gegeben. Nach der Begutachtung durch die Geschäftsstelle der DBU prüft eine unabhängige Fachjury im Sommer alle eingegangenen Vorschläge, bevor das Kuratorium der Stiftung im Herbst endgültig entscheidet. Mit der Vergabe des Deutschen Umweltpreises will die unabhängige Stiftung "Einsatz und Leistungen auszeichnen, die entscheidend und in vorbildlicher Weise zum Schutz und zur Erhaltung der Funktionsfähigkeit der Umwelt beigetragen haben oder in Zukunft zu einer deutlichen Umweltentlastung beitragen werden", wie es die Leitlinien vorsehen. Die Auszeichnung solle Personen, Unternehmen und Organisationen "anstiften", Umweltprobleme rechtzeitig zu erkennen und mit Hilfe geeigneter Strategien schon im Vorfeld zu entschärfen. In den Jahren ihres zehnjährigen Bestehens habe die DBU im Verlauf ihrer Fördertätigkeit in über 4.000 Umweltschutzpro-jekte rund 1,7 Milliarden Mark investiert. Seit 1993 wurden insgesamt 16 Personen und fünf Institutionen mit dem Deutschen Umweltpreis ausgezeichnet. Zwei der bisherigen Träger des Deutschen Umweltpreises, Georg Salvamoser und Prof. Dr. Franz Daschner, leben und arbeiten in der Stadt am Breisgau, in der am 21. Oktober 2001 der Deutsche Umweltpreis vergeben werde. Salvamoser und Daschner erhielten 1998 und 2000 je zur Hälfte den Umweltpreis für ihre Verdienste um die Solarenergie und ein umweltgerechtes Krankenhausmanagement. (Lead: 971 Zeichen mit Leerzeichen, Resttext: 2.284 Zeichen mit Leerzeichen) Fotos zum Thema können honorarfrei unter www.dbu.de im Bereich Presse heruntergeladen werden. ots Originaltext: Deutsche Bundesstiftung Umwelt, Im Internet recherchierbar: http://recherche.newsaktuell.de Weitere Auskünfte zum Umweltpreis: Deutsche Bundesstiftung Umwelt, 49090 Osnabrück, An der Bornau 2, Telefon 0541/9633-521, Fax 0541/9633-198, oder im Internet: www.dbu.de unter der Rubrik Umweltpreis. Original-Content von: Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU), übermittelt durch news aktuell

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